Günther stärkt Habeck den Rücken

Günther verteidigt Habeck in „maischberger“ und kritisiert pauschale Unionsangriffe auf die Grünen – heute um 23:35 Uhr in der ARD.

Von Redaktion1 Min. Lesezeit

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat sich in der ARD-Talksendung „maischberger“ deutlich gegen die Kritik aus den eigenen Reihen an Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) gestellt. Er hält vieles, was an Angriffen gegen den ehemaligen Bundeswirtschaftsminister geäußert worden sei, für überzogen. Die Sendung wird heute um 23:35 Uhr ausgestrahlt.

Günther verteidigt Habecks Arbeit

Günther betonte, dass Schleswig-Holstein Habeck bei vielen Entscheidungen noch viel verdanken werde. Zudem machte er klar, dass er mit Habeck als Wirtschaftsminister sehr gut zusammengearbeitet habe und dessen Arbeit als sehr professionell erlebt habe.

Die Aussagen setzen einen deutlichen Kontrast zu Teilen der politischen Debatte, in der Habeck aus Sicht Günthers zu stark und zu pauschal angegriffen worden sei.

Kritik an der Unionsstrategie im Bundestagswahlkampf

Auch die Strategie der Union im Bundestagswahlkampf 2025 sieht Günther kritisch. Er verwies darauf, dass er rückblickend in der Unionsfamilie niemanden kenne, der es heute noch für richtig halte, die Grünen über einen Kamm zu scheren und pauschal zu verdammen.

Nach seiner Einschätzung habe sich die Haltung in der Union inzwischen verändert. Er sagte, er gehe davon aus, dass heute jeder etwas anderes empfinde als noch im Wahlkampf.

Einordnung mit Blick auf Markus Söder

Eine klare Selbstkritik schloss Günther für Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) aus. Er äußerte Zweifel daran, ob Söder einen Fehler selbst eingestehen würde, merkte aber zugleich an, dass dessen aktueller Wandel den Eindruck eines veränderten Blicks auf die Lage vermittele.

Hintergrund zur Sendung

„maischberger“ ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD und wird vom WDR in Zusammenarbeit mit Vincent productions GmbH hergestellt.

Die Redaktion der Mitteilung nennt Elke Maar als verantwortliche Redaktion. Übermittelt wurde der Inhalt als Original-Content von ARD Das Erste durch news aktuell.

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