Fleischproduktion in Deutschland 2025 nahezu stabil

Die Fleischproduktion in Deutschland 2025 blieb mit 6,9 Mio. Tonnen nahezu stabil, zeigt aber Verschiebungen bei Schweine-, Rinder- und Geflügelfleisch.

Von Redaktion2 Min. Lesezeit

Die Fleischproduktion in Deutschland verzeichnete im Jahr 2025 nur minimale Veränderungen. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) produzierten die gewerblichen Schlachtbetriebe insgesamt rund 6,9 Millionen Tonnen Fleisch. Das Produktionsniveau blieb mit einem Rückgang von lediglich 0,2 % annähernd auf Vorjahresniveau, was einen Rückgang um 15.400 Tonnen bedeutet.

Entwicklung der Fleischarten im Überblick

  • Schweinefleisch: Die Produktion stieg leicht auf etwa 4 Millionen Tonnen.
  • Rindfleisch: Hier wurde ein Rückgang von 2,9 % verzeichnet.
  • Geflügelfleisch: Die Gesamtproduktion blieb nahezu konstant. Innerhalb des Bereichs gab es aber Verschiebungen: Während die Erzeugung von Jungmasthühnerfleisch zunahm, sank die Menge an Putenfleisch auf 376.800 Tonnen.
  • Bei der Geflügelfleischerzeugung wurden insgesamt rund 697 Millionen Tiere geschlachtet, davon allein 640 Millionen Jungmasthühner. Die Zahl der gewerblich geschlachteten Tiere insgesamt ging gegenüber dem Vorjahr zurück.

    Zugänglichkeit von Daten und Zeitreihen

    Für eine detaillierte Betrachtung der Entwicklungen und für weiterführende Zeitreihen verweist das Statistische Bundesamt auf die Datenbank GENESIS-Online. Hier sind umfangreiche Tabellen zur Schlachtungs- und Schlachtgewichtsstatistik abrufbar. Interessierte finden dort auch eine Publikation zu den Bestandsentwicklungen bei Schweine-, Rinder- und Schafbeständen in Deutschland bis November 2025 (Veröffentlichung Nr. 465 vom 22. Dezember 2025).

    Hintergrund und Bewertung

    Die geringe Veränderung der Gesamtproduktion unterstreicht eine stabile Entwicklung im deutschen Fleischsektor. Dennoch zeigen die differenzierten Zahlen, dass sich innerhalb einzelner Produktionsbereiche merkliche Verschiebungen vollziehen, insbesondere bei den Geflügelarten.

    • Stabilität im Gesamtmarkt trotz leichten Rückgangs.
    • Veränderung im Geflügelbereich, insbesondere bei Puten und Jungmasthühnern.
    • Kontinuierliche Beobachtung und Auswertung der Entwicklung durch Destatis.
    • Für Verbraucher, Landwirte und Brancheninsider bieten die veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes eine wertvolle Orientierungshilfe für Marktprognosen und Entscheidungen im Agrarsektor. Die detaillierten Informationen unterstützen eine sachliche Auseinandersetzung mit der Entwicklung der Fleischwirtschaft in Deutschland.

      Die nächsten Aktualisierungen sind über die bekannten Kanäle des Statistischen Bundesamtes einzusehen. Die aktuellen Ergebnisse wurden am 13. Februar 2026 veröffentlicht.

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