Brantner befürwortet Pause bei Berliner Sondierungen

Die Grünen-Parteichefin Franziska Brantner befürwortet die Unterbrechung der Sondierungsgespräche ihrer Partei und der SPD mit der Linkspartei in Berlin. In der ARD-Talksendung „maischberger“ begründete sie die Pause mit einer aus ihrer Sicht nicht eingehaltenen Vereinbarung zum Umgang mit Fällen von Antisemitismus.
„Die Linkspartei hat sich nicht an die Abmachung gehalten. Und das ist bedauerlich“, sagte Brantner. Für Gespräche brauche es „Verlässlichkeit und Vertrauen“. Sie hoffe, dass die Linkspartei an den Verhandlungstisch zurückkehre. Bis dahin könne man „natürlich nicht weiter über Inhalte reden“.
Mit Blick auf den Linken-Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak forderte Brantner die Fraktionsvorsitzende Heidi Reichinnek auf, in ihrer Bundestagsfraktion „auch endlich mal hier Klartext zu reden“. Reichinnek müsse dafür sorgen, dass Fragen zu Antisemitismus und organisierter Kriminalität in der Fraktion geklärt würden.
Die Sendung „maischberger“ war für den 13. Oktober 2026 um 22.50 Uhr im Ersten angekündigt.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Leserinnen und Leser in ganz Deutschland, transparent als Anzeige gekennzeichnet.