Brantner befürwortet Pause bei Berliner Sondierungen

Grünen-Chefin Franziska Brantner verteidigt die Pause der Sondierungen in Berlin und fordert von der Linkspartei Klarheit im Umgang mit Antisemitismus.

Von Herold Team1 Min. Lesezeit
Bärbel Bas im Publikum der re:publica 2025 in Berlin.

Bärbel Bas auf der re:publica in Berlin. Archivfoto vom 26. Mai 2025.© Leonhard Lenz https://commons.wikimedia.org/wiki/User:GPSLeo · CC BY 4.0 · https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ · zugeschnitten, verkleinert

Bärbel Bas auf der re:publica in Berlin. Archivfoto vom 26. Mai 2025.© Leonhard Lenz · CC BY 4.0 · zugeschnitten, verkleinert

Die Grünen-Parteichefin Franziska Brantner befürwortet die Unterbrechung der Sondierungsgespräche ihrer Partei und der SPD mit der Linkspartei in Berlin. In der ARD-Talksendung „maischberger“ begründete sie die Pause mit einer aus ihrer Sicht nicht eingehaltenen Vereinbarung zum Umgang mit Fällen von Antisemitismus.

„Die Linkspartei hat sich nicht an die Abmachung gehalten. Und das ist bedauerlich“, sagte Brantner. Für Gespräche brauche es „Verlässlichkeit und Vertrauen“. Sie hoffe, dass die Linkspartei an den Verhandlungstisch zurückkehre. Bis dahin könne man „natürlich nicht weiter über Inhalte reden“.

Mit Blick auf den Linken-Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak forderte Brantner die Fraktionsvorsitzende Heidi Reichinnek auf, in ihrer Bundestagsfraktion „auch endlich mal hier Klartext zu reden“. Reichinnek müsse dafür sorgen, dass Fragen zu Antisemitismus und organisierter Kriminalität in der Fraktion geklärt würden.

Die Sendung „maischberger“ war für den 13. Oktober 2026 um 22.50 Uhr im Ersten angekündigt.

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