Philippe Sands erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
Der diesjährige Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geht an den Völkerrechtler und Schriftsteller Philippe Sands. Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig würdigte seine Arbeit und hob die Bedeutung des Preises in der aktuellen politischen Lage hervor.
In einer Erklärung bezeichnete Hubig Sands als einen der großen Völkerrechtler unserer Zeit. In seinem schriftstellerischen Werk wie in seiner anwaltlichen Tätigkeit zeigten sich eine tiefe Humanität und der Glaube daran, dass die Stärke des Rechts zählen müsse – nicht das Recht des Stärkeren.
Die Auszeichnung habe derzeit eine hohe Symbolwirkung, erklärte die Ministerin. Als Beispiel für Angriffe auf die Justiz nannte sie die am Freitag angekündigten Sanktionen der Trump-Regierung gegen den Internationalen Strafgerichtshof. Sands’ Werk sende die ermutigende Botschaft, dass Recht und Gerechtigkeit auf lange Sicht stärker seien als Menschenfeindlichkeit, Zynismus und autoritäres Gehabe.
Bereits am 9. Oktober berichteten wir über Hubigs Kritik an den US-Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Leserinnen und Leser in ganz Deutschland, transparent als Anzeige gekennzeichnet.