Abkochgebot für Trinkwasser in der Kernstadt Tettnang

Betroffene Haushalte sollen Wasser für den Verzehr abkochen und mindestens zehn Minuten abkühlen lassen; Aufhebung in etwa acht bis zehn Tagen erwartet

Karte des betroffenen Versorgungsgebiets im Bereich Hochbehälter Missenhardt und Pumpwerk Ried mit markierten Bereichen/Straßen.
Bildnachweis nicht hinterlegt

Im Bereich der Städtischen Wasserversorgung Tettnang ist ein Abkochgebot für Trinkwasser erlassen worden. Betroffen ist nach Angaben der Stadt die Kernstadt Tettnang. Grundlage ist eine mikrobiologische Verunreinigung.

Was betroffene Haushalte beachten müssen

Trinkwasser, das für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist, soll abgekocht werden. Das gilt laut Bekanntmachung unter anderem zum Trinken und zur Zubereitung von Getränken, zur Zubereitung von Nahrung, insbesondere für Säuglinge, Kleinkinder und Kranke, zum Abwaschen von Salat, Gemüse und Obst, zum Spülen von Gefäßen und Geräten für die Lebensmittelzubereitung, zum Zähneputzen und zur Mundpflege, für medizinische Zwecke sowie zur Herstellung von Eiswürfeln.

Zum Abkochen soll das Wasser einmal sprudelnd aufgekocht und anschließend mindestens zehn Minuten abgekühlt werden. Handelsübliche Wasserkocher sind dafür geeignet.

Für Wasser zu Reinigungszwecken, für Trinkwasser für Haustiere und Vieh sowie für die Toilettenspülung ist kein Abkochen nötig. Auch Körperpflege wie Waschen, Duschen und Baden ist mit nicht abgekochtem Wasser möglich, sofern darauf geachtet wird, dass das Wasser nicht getrunken wird oder auf offene Wunden gelangt.

Betroffenes Gebiet und weitere Hinweise

Nach derzeitigem Stand nicht betroffen sind die Versorgungsgebiete des Zweckverbandes Haslach-Wasserversorgung, des ZWUS, des Wasserwerkes Meckenbeuren und der Gemeinde Langenargen.

Auf der Homepage der Stadt Tettnang unter www.tettnang.de sind Karten und Straßenlisten zum betroffenen Gebiet verfügbar. Zudem wird darum gebeten, auf Radiodurchsagen und Veröffentlichungen auf der Homepage zu achten sowie Nachbarn und Mitbewohner zu informieren.

Ursache und Dauer

Nach aktueller Kenntnislage liegt die Ursache der Verunreinigung möglicherweise im Hochbehälter Missenhardt oder auf der Leitungsstrecke ins Pumpwerk Ried. Das Abkochgebot bleibt den Angaben zufolge so lange bestehen, bis die Trinkwasserqualität wieder einwandfrei ist. Eine Aufhebung wird voraussichtlich in etwa acht bis zehn Tagen erwartet.

Die amtliche Bekanntmachung trägt den Stand Mittwoch, 16.09.2026, 16:30 Uhr.

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