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Öhringen stabilisiert die Wasserversorgung für Straßenbäume
In Öhringen gefährdet die anhaltende Trockenheit den Grünwuchs.
Die hohe Waldbrandgefahr belastet auch Bäume in der Stadt.
Besonders Straßenbäume brauchen in den Sommermonaten regelmäßiges Wasser.
Die Stadt bittet Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung beim Gießen.
Warum die Stadt Wasser braucht
Die Stadt setzt sich vor allem für junge Bäume ein.
Junge Bäume brauchen Wasser in den ersten Jahren besonders oft.
Auch ältere Straßenbäume profitieren von zusätzlichem Wasser.
Ein Baum braucht laut Stadt 60 bis 80 Liter pro Woche.
Die Stadt will die Bäume dadurch durch den Sommer bringen.
Wie der Bauhof die Bäume versorgt
Der Bauhof pflanzt nach Angaben der Stadt jedes Jahr rund 130 neue Bäume.
Dazu nutzt die Stadt mehrere Fahrzeuge für Gießrunden.
Ein Tanklastwagen hat rund 7.000 Liter Fassungsvermögen.
Zusätzlich fährt die Stadt mit drei kleineren Fahrzeugen.
Jedes kleinere Fahrzeug hat 1.000 Liter Fassungsvermögen.
Die Fahrzeuge fahren regelmäßig Gießrunden durch das Stadtgebiet.
Welche Bewässerungssysteme die Stadt nutzt
Die Stadt nutzt seit zwei Jahren Gießringe.
Die Gießringe fassen bis zu 80 Liter Wasser.
Die Stadt passt die Gießringe individuell an den Stamm an.
Die Gießringe bringen das Wasser direkt auf den Wurzelballen.
So trocknet der Wurzelballen laut Stadt weniger schnell aus.
Zusätzlich setzt die Stadt vereinzelt Bewässerungssäcke ein.
Ein Bewässerungssack fasst 70 Liter Wasser.
Der Sack gibt das Wasser über vier Stunden langsam ab.
Die Stadt gießt an besonders anspruchsvollen Standorten mindestens dreimal wöchentlich.
Dazu zählen Straßenränder, Verkehrsinseln und die Innenstadt.
An geschützteren und kühleren Standorten reicht meist eine Bewässerung pro Woche.
Die Stadt sieht ältere und wertvolle Bäume täglich bei Kontrollgängen.
Die Stadt versorgt diese Bäume bei Bedarf mit Wassersäcken.
Welche Wasserquellen die Stadt nutzt
Die Stadt will möglichst wenig Trinkwasser verbrauchen.
Dafür nutzt sie andere Wasserquellen.
Ein Teil des Gießwassers kommt aus gut funktionierenden Brunnen.
Die Brunnen stehen in den Ortschaften zur Verfügung.
Im Limespark steht eine Zisterne bereit.
Die Zisterne hat 30.000 Liter Fassungsvermögen.
Außerdem unterstützen landwirtschaftliche Betriebe die Stadt.
Sie liefern Wasser aus großen Becken mit gesammeltem Oberflächenwasser.
Die Stadtverwaltung sagte laut Text: „Wasser wird zunehmend zu einem kostbaren Gut.“
Sie sagte außerdem: „Wir müssen jetzt in zukunftsfähige Lösungen investieren“.
Langfristig prüft die Stadt weitere Sammelstellen.
Die Stadt will prüfen, ob Landwirte alte Güllegruben nutzen können.
Dabei sollen Güllegruben Oberflächenwasser zusätzlich sammeln.
Wenn eine Grube bereitsteht, soll der Anbieter sich bei der Stadt melden.
Wie Bürgerinnen und Bürger helfen können
Die Stadt ruft dazu auf, den Baum vor der eigenen Haustür zu gießen.
Die Stadt empfiehlt das Gießen am frühen Morgen.
Laut Stadt verdunstet dann kaum Wasser.
Die kühle Erde nimmt die Feuchtigkeit gut auf.
Die Stadt rät vom Gießen am Abend an heißen Tagen ab.
Die aufgeheizte und trockene Erde nimmt Wasser laut Stadt schlechter auf.
Zudem verdunstet ein großer Teil des Wassers ungenutzt.
Sigrid Diem betonte laut Text: „Schon zwei bis drei Gießkannen pro Woche
machen für einen jungen Baum einen großen Unterschied.“
Die Stadt erwartet, dass Gießen nicht nur einzelne Bäume schützt.
Das Gießen soll Öhringen in heißen Sommern grün und schattig halten.
Die Stadt sagt außerdem, dass sie neue Gießringe nutzt.
Die Gießringe legt die Stadt neuerdings um den Stamm.
So soll das Wasser direkt an den Wurzelballen gelangen.