Einfache Sprache
Schülerinnen und Schüler im Stadt- und Hospitalarchiv: Archivarbeit, Originalquellen und Stadtführung
Das Stadt- und Hospitalarchiv nutzt sich nach eigenen Angaben auch für Schulbesuche.
Das Archiv richtet sich damit nicht nur an Wissenschaftler.
Das Archiv richtet sich auch an historisch interessierte Erwachsene.
Das Archiv empfing im Juli eine Schulgruppe aus der Realschule Schenkensee.
Rund 100 Schülerinnen und Schüler nahmen an einem Besuch teil.
Der Besuch fand im Rahmen einer Projektwoche zum Nationalsozialismus statt.
Arbeit mit Originalquellen und historischem Material
Die Termine dauerten jeweils etwa eine Stunde.
Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in Kleingruppen.
Die Gruppe erhielt zuerst einen Einblick in die Aufgaben des Archivs.
Die Gruppe erhielt auch einen Einblick in die Arbeit mit historischen Originalquellen.
Danach folgte ein Impulsvortrag.
Der Impulsvortrag wurde durch zahlreiche Fotografien ergänzt.
Nach dem Vortrag durften die Teilnehmenden in Reproduktionen historischer Quellen blättern.
Dabei erlebten die Teilnehmenden einen Kontrast zwischen Sprache und Folgen.
Die Sprache wirkte nüchtern und bürokratisch.
Die Folgen betrafen Betroffene in dramatischer Weise.
In einer der damaligen Akten stand laut Darstellung keine „Deportation“.
In der Akte stand stattdessen der Begriff „Umzug“.
Das Archiv bot zusätzlich eine Stadtführung entlang der Stolpersteine an.
Die Führung fand in der Innenstadt statt.
Die Führung stellte einzelne Lebensgeschichten in den Mittelpunkt.
Die Führung kann laut Archiv in den Stadtarchiv-Modulen mit einer App genutzt werden.
Die Führung kann dann selbstständig durchgeführt werden.
Die Führung lässt sich zudem erweitern.
Die Erweiterung umfasst historische Filmaufnahmen aus der Nationalsozialismus-Zeit.
Die Aufnahmen untersucht man dann quellenkritisch als Propaganda.
Geschichte vor Ort erfahrbar machen
Die Schülerinnen und Schüler lernten Spuren des Nationalsozialismus in der Schwäbisch Haller Überlieferung kennen.
Sie lernten außerdem, wie historische Quellen ausgewertet werden.
Das Archiv beschreibt den Lernansatz als Entdecken direkt vor Ort.
Das Archiv sagt, dass Geschichte vor der eigenen Haustür erlebbar wird.
Das Archiv ordnet lokale Ereignisse zudem in die deutsche Geschichte ein.
Breites Angebot für Schulen
Das Archiv teilte mit, dass im vergangenen Schuljahr viele weitere Schulklassen kamen.
Unter den Besuchern war neben der Realschule Schenkensee noch eine Vielzahl weiterer Klassen.
Die Klassen beschäftigten sich dabei mit verschiedenen Themen.
Die Module decken mehrere Zeiträume ab.
Die Module reichen vom Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit.
Die Module reichen auch bis ins 19. und 20.
Jahrhundert.
Die Module richten sich laut Archiv an unterschiedliche Altersgruppen.
Die Angebote starten bei Vorschulkindern.
Die Angebote reichen bis zur Oberstufe.
Das Archiv sieht darin Möglichkeiten für Geschichte außerhalb des Klassenzimmers.
Das Archiv nennt auch die Orientierung an den jeweiligen Lehrplänen.
Die Schulen sollen sich damit mit der Vergangenheit Schwäbisch Halls auseinandersetzen.
Das Archiv nennt weitere Informationen auf der Website.
Die Website nennt die Informationen unter dem Menüpunkt „Außerschulische Angebote“.