Zweite landesweite Sicherheitsbefragung in Baden-Württemberg startet im September 2026

KriFoBW befragt rund 200.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger zu Sicherheitsgefühl, Viktimisierung und Zufriedenheit mit der Polizeiarbeit

Das Institut für Kriminologische Forschung Baden-Württemberg (KriFoBW) startet im September 2026 die zweite landesweite Sicherheitsbefragung in Baden-Württemberg. Auch Friedrichshafen gehört zu den 130 Städten und Gemeinden, in denen rund 200.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger angeschrieben und anonym befragt werden.

Schwerpunkte der Erhebung sind das subjektive Sicherheitsgefühl, Fragen zur Viktimisierung, gesellschaftliche Themen sowie die Zufriedenheit mit der Polizeiarbeit. Die Stadtverwaltung unterstützt die Befragung ausdrücklich. Sie verweist darauf, dass die Polizeiliche Kriminalstatistik nur einen Teil der Wirklichkeit abbilde, weil viele Straftaten nicht angezeigt werden. Das persönliche Sicherheitsempfinden sei daher ein unverzichtbarer Maßstab für das Gesamtbild der Sicherheitslage.

Nach Angaben des Instituts soll die Befragung dazu beitragen, ein umfassenderes und realistischeres Bild der Sicherheitslage zu gewinnen und gesellschaftliche Entwicklungen zu erkennen. Dies sei unter anderem eine Grundlage für gezielte Präventionsmaßnahmen und eine effektivere Kriminalitätsbekämpfung.

Die Teilnahme ist nach Angaben der Mitteilung unkompliziert: Wer zur Zufallsstichprobe gehört, erhält per Post einen persönlichen Zugang zu einem Online-Fragebogen. Auf Wunsch kann mit diesem Zugangscode auch ein Papierfragebogen angefordert und kostenfrei zurückgesandt werden. Alle Angaben bleiben anonym und werden streng vertraulich behandelt.

Die Befragung läuft von Mitte September bis Ende Oktober 2026.

Weitere Informationen sind unter www.krifobw.de abrufbar. Ergebnisse der ersten Erhebung aus dem Jahr 2023 sind unter www.krifobw.de/landesweite-sicherheitsbefragung zu finden.

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