Rabattschlacht unter der Lupe

Am 24.11. diskutiert 'hart aber fair' aus Köln die Folgen der Black Friday-Rabattschlacht: Umweltbelastung, Konsumtricks und politischer Verbraucherschutz.

Von Redaktion2 Min. Lesezeit

Am Montag, den 24. November 2025, widmet sich die ARD-Talksendung "hart aber fair" unter der Moderation von Louis Klamroth einem hochaktuellen Thema: Dem Ringen um die besten Preise und die Schattenseiten der alljährlichen Rabattschlacht zur Shopping-Saison. Die Live-Sendung, ausgestrahlt um 21:00 Uhr aus Köln, verspricht eine kritische Debatte und vielfältige Perspektiven zum Thema: "Rabattschlacht und Bestellwahn: Was ist der wahre Preis von Schnäppchen?"

Hintergrund: Schnäppchenfieber zur Peak-Season

Mit dem Beginn der umsatzstärksten Zeit des Jahres, rund um den "Black Friday", steht der Online-Handel im Fokus. Hunderttausende Konsumenten jagen vermeintlich unschlagbaren Angeboten nach. Doch immer wieder stellt sich die Frage: Steckt hinter dem besten Preis immer auch das beste Angebot?

Die ARD-Sendung beleuchtet nicht nur die günstigen Offerten, sondern auch die weniger sichtbaren Folgen des Konsumverhaltens. Im Mittelpunkt steht dabei, wie weit verbreitet Tricks und Fallen im Online-Shopping sind, und ob niedrige Preise auf Kosten von Arbeitsbedingungen, Umwelt und gesellschaftlichen Werten gehen.

Gäste aus Politik, Wirtschaft und Social Media

Die Diskussion wird von einem breit gefächerten Gästekreis getragen, die das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten:

  • Christoph Ploß (CDU, Bundestagsabgeordneter & Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft)
  • Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen, frühere Bundesministerin für Verbraucherschutz)
  • Bianca Heinicke (Webvideoproduzentin, YouTube-Kanal BibisBeautyPalace mit über 5 Millionen Abonnenten)
  • Gerrit Heinemann (Professor für Betriebswirtschaftslehre, Management Hochschule Niederrhein)
  • Tatjana Halm (Referatsleiterin Recht Digitales, Verbraucherzentrale Bayern)
  • Gero Furchheim (Präsident Bundesverband E-Commerce Versandhandel Deutschland)
  • Sie diskutieren unter anderem, ob die Politik strengere Regeln setzen muss – auch mit Blick auf neue internationale Shoppingportale. Die Debatte greift aktuelle gesellschaftliche Fragen zur Konsumethik und Nachhaltigkeit auf.

    Auswirkungen der Schnäppchenjagd

    Die Sendung hinterfragt, wie verlockende Rabatte zu wachsenden Müllbergen und zu teils prekären Arbeitsbedingungen führen können. Nach der Ausstrahlung einer Schnäppchen-Dokumentation diskutieren die Gäste zudem, wie gängig Tricks und Fallen im digitalen Einkauf sind und wie Verbraucher sich schützen können. Expertenbeiträge zeigen, warum viele Shopping-Portale mit psychologischen Mitteln arbeiten und welche Verantwortung Unternehmen und Politik tragen.

    Politik und Verbraucherschutz: Strengere Regeln?

    Ein zentraler Diskussionspunkt: Muss die Politik angesichts des wachsenden E-Commerce und der Konkurrenz aus dem Ausland – insbesondere aus China – neue gesetzliche Rahmen setzen? Die Gäste erörtern, wo Verbraucherschutz beginnt und welche Rolle Nachhaltigkeit in einer digitalen Shoppingwelt spielen sollte.

    Kontakt und weitere Informationen

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    Die Sendung "hart aber fair" bietet somit eine breite Bühne für die kritische Auseinandersetzung mit Rabatten, Bestellwahn und ihren oft unsichtbaren Folgen. Im Zentrum steht die Frage, welche Verantwortung Konsumenten, Unternehmen und Politik in einer zunehmend digitalen und globalisierten Welt übernehmen sollten.

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