Klärschlamm 2024: Thermische Verwertung auf Rekordhoch
Die Nutzung von Klärschlamm in Deutschland befindet sich im Wandel. Während Klärschlamm früher vor allem als Dünger in der Landwirtschaft eingesetzt wurde, gewinnt die thermische Verwertung zunehmend an Bedeutung. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2024.
Klärschlammaufkommen und Entsorgungswege 2024
Im Jahr 2024 ist das Gesamtaufkommen von Klärschlamm erstmals seit 2021 wieder angestiegen und erreicht nun 1,67 Millionen Tonnen. Die Verteilung auf die verschiedenen Entsorgungswege verschiebt sich dabei deutlich zugunsten der thermischen Methoden.
Regulatorische Entwicklungen und Umweltschutz
Die kontinuierliche Reduzierung dieser Risiken steht im Fokus der Politik und Entsorgungsbranche.
Anstehende Pflichten zur Phosphorrückgewinnung
Eine weitere bedeutende Änderung zeichnet sich für die kommenden Jahre ab: Ab 2029 wird eine verpflichtende Phosphorrückgewinnung eingeführt. Nach aktuellem Kenntnisstand ist die Monoverbrennung die effizienteste Methode, um diesen wichtigen Rohstoff zurückzugewinnen.
Bedeutung und Ausblick
Der Anstieg der Klärschlammerzeugung um 2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht etwa dem jährlichen Aufkommen in einer Großstadt mit einer Million Einwohnern. Dieser Trend unterstreicht, wie relevant effektive und nachhaltige Entsorgungswege sind. Die Entwicklungen im Bereich der thermischen Behandlung und der bevorstehenden Rohstoffrückgewinnung werden weiterhin entscheidend für Umwelt- und Ressourcenschutz in Deutschland bleiben.
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Weitere statistische Details und Auswertungen sind über die Datenbank GENESIS-Online unter dem Stichwort “Tabellen 32214” beim Statistischen Bundesamt verfügbar.
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