Inflation in Deutschland: Januar 2026 bei 2,1 Prozent
Die Inflationsrate in Deutschland bleibt auch zu Beginn des Jahres 2026 ein viel beachteter Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes weist der Verbraucherpreisindex (VPI) im Januar 2026 einen Anstieg von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf. Gegenüber dem Vormonat beträgt der Zuwachs 0,1 Prozent.
Details zur aktuellen Inflation und Kerninflation
Der sogenannte harmonisierte Verbraucherpreisindex, der innerhalb des Euroraums als zentrale Bezugsgröße dient, bestätigt die Veränderungsrate von +2,1 Prozent im Vergleich zum Januar 2025. Dieses Maß erlaubt einen europaweiten Vergleich der Preisentwicklungen und fließt in die Beurteilung der Preisstabilität durch die Europäische Zentralbank ein.
Wird die Teuerung ohne die oft volatilen Preise für Nahrungsmittel und Energie betrachtet, liegt die sogenannte Kerninflation für Januar 2026 voraussichtlich bei 2,5 Prozent. Damit werden die zugrundeliegenden Preistendenzen im Warenkorb exakter abgebildet.
Methodik und Veröffentlichung der Endergebnisse
Die Berechnung der harmonisierten Verbraucherpreisindizes erfolgt gemäß den Standards des Euroraums. Diese Indizes unterstützen die europäische Geldpolitik, indem sie eine zuverlässige Vergleichsgrundlage zwischen den Mitgliedsstaaten schaffen. Die finalen Ergebnisse für Januar 2026 werden am 17. Februar 2026 erwartet.
Persönliche Inflationsrate berechnen
Für Verbraucherinnen und Verbraucher steht ein persönlicher Inflationsrechner zur Verfügung. Durch die Eingabe individueller Konsumausgaben in verschiedene Güterbereiche lässt sich die eigene Inflationsrate ermitteln. Dies trägt dazu bei, das eigene Verbrauchsverhalten besser einschätzen und auf Preisveränderungen gezielter reagieren zu können.
Weiterführende Informationen
Ausführliche Informationen zum Verbraucherpreisindex, zu Maßnahmen der Bundesregierung mit Einfluss auf den VPI sowie methodische Hintergründe bietet die Themenseite des Statistischen Bundesamtes.
Der Verbraucherpreisindex bleibt damit ein zentrales Instrument, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Auswirkungen auf das tägliche Leben in Deutschland zu verstehen. Die Veröffentlichung der endgültigen Zahlen Mitte Februar gibt weiteren Aufschluss über die Entwicklung und mögliche Schlussfolgerungen für Politik und Gesellschaft.
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