Inflation in Deutschland: Destatis schätzt Teuerung im Februar 2026 auf 1,9 Prozent

Destatis schätzt die Inflationsrate in Deutschland im Februar 2026 vorläufig auf 1,9 Prozent. Dienstleistungen bleiben Preistreiber, Energie war im Vorjahresvergleich günstiger. Die endgültigen Werte sollen am 11. März veröffentlicht werden.

Von Redaktion1 Min. Lesezeit

Der Preisdruck in Deutschland hat im Februar wieder etwas nachgelassen. Nach einer vorläufigen Schätzung des Statistischen Bundesamts (Destatis) lag die Inflationsrate im Februar 2026 bei +1,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Gegenüber dem Januar stiegen die Verbraucherpreise demnach um +0,2 %.

Wie entwickelt sich die Kerninflation?

Die sogenannte Kerninflation (ohne Nahrungsmittel und Energie) wird von Destatis für Februar vorläufig mit +2,5 % angegeben. Damit bleibt die Teuerung in diesem Bereich weiterhin deutlich über der Gesamtinflation.

Welche Bereiche treiben die Preise?

Als Preistreiber gelten weiterhin vor allem Dienstleistungen. Laut Destatis lagen sie im Februar vorläufig +3,2 % über dem Vorjahresniveau. Energie war dagegen im Vergleich zum Vorjahr günstiger (vorläufig -1,9 %). Bei Nahrungsmitteln fiel der Anstieg mit vorläufig +1,1 % deutlich niedriger aus als zu Jahresbeginn.

Einordnung

Nach den starken Preiswellen der vergangenen Jahre bewegt sich die Teuerung damit weiter in einem moderateren Bereich. Die Europäische Zentralbank orientiert sich mittelfristig an einem Inflationsziel von 2 % im Euroraum. Die endgültigen Ergebnisse für Februar will Destatis am 11. März 2026 veröffentlichen.

Quellen:

  • Statistisches Bundesamt (Destatis)
  • tagesschau.de
  • ZDFheute
  • Eigene Anzeige

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