Bauhauptgewerbe verzeichnet starken Aufschwung im November 2025
Das Bauhauptgewerbe in Deutschland verzeichnete im November 2025 einen deutlichen Aufschwung. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stieg der Auftragseingang saison- und kalenderbereinigt gegenüber dem Vormonat real um 8,5 Prozent. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigen die Zahlen nach oben: Der Auftragseingang legte real um 4,1 Prozent und nominal um 5,9 Prozent zu.
Erhebliche Steigerungen im Hochbau
Besonders der Hochbau sorgte für positive Impulse. Hier war der Auftragseingang deutlich gestiegen, während der Tiefbau ein stabiles Niveau hielt. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Umsatzzahlen wider, die für den November 2025 einen realen Zuwachs von 4,3 Prozent und einen nominalen Anstieg um 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ausweisen.
Entwicklung über das laufende Jahr
Für die ersten elf Monate des Jahres 2025 wird im Bauhauptgewerbe ebenfalls ein kontinuierlicher Zuwachs deutlich: Der Umsatz stieg real um 2,0 Prozent und nominal um 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Beschäftigtenzahlen entwickelten sich ebenfalls positiv. Im November 2025 waren 1,3 Prozent mehr Menschen im Bauhauptgewerbe beschäftigt als im Vorjahresmonat.
Datengrundlage und weitere Informationen
Die aktuellen Entwicklungen im Bauhauptgewerbe basieren auf den Angaben des Statistischen Bundesamtes. Die Methoden zur Saisonbereinigung sowie vertiefende Erläuterungen sind in den Qualitätsberichten Baugewerbe dokumentiert.
Für einen umfassenden Überblick stehen Basisdaten und lange Zeitreihen über die Tabellen des Monatsberichts und die Datenbank GENESIS-Online auf der Themenseite "Konjunkturindikatoren" bereit. Auch das Datenportal "dashboard-deutschland" liefert laufend aktualisierte Indikatoren zur wirtschaftlichen Lage in Bereichen wie Finanzen, Arbeitsmarkt oder Bauen und Wohnen.
Die positive Entwicklung im Bauhauptgewerbe dürfte branchenweit für Auftrieb sorgen. Wie nachhaltig dieser Trend ist, bleibt angesichts bekannter Herausforderungen bei Materialkosten und Fachkräftemangel weiterhin abzuwarten.
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