3 % der Deutschen bleiben offline – wer sind sie?
Der digitale Wandel schreitet in Deutschland und vielen anderen Staaten weltweit voran. Immer mehr Dienstleistungen – von Terminvereinbarungen über Ticketbuchungen bis zu Überweisungen – werden fast ausschließlich online angeboten. Für jene, die keinen Zugang zum Internet haben, gestaltet sich der Alltag zunehmend kompliziert.
Aktuelle Zahlen zu Offline-Personen in Deutschland
Im Jahr 2025 blieben rund 3 % der deutschen Bevölkerung im Alter von 16 bis 74 Jahren offline. Dieser Anteil hat sich innerhalb der letzten fünf Jahre halbiert, was auf eine gesteigerte Internetnutzung in der Gesamtbevölkerung hinweist.
Vergleich mit der Europäischen Union
Im EU-Durchschnitt sind circa 4 % der Menschen offline. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern sind jedoch groß:
Globale Perspektive
Weltweit bleibt ein erheblicher Teil der Bevölkerung offline. Nach Schätzungen der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) nutzen rund 26 % der Weltbevölkerung, das entspricht etwa 2 Milliarden Menschen, kein Internet. Zwischen den Kontinenten gibt es deutliche Unterschiede:
Datenbasis und Methodik
Die genannten Angaben stammen aus Erhebungen zur Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) in privaten Haushalten und konzentrieren sich auf Personen im Alter von 16 bis 74 Jahren.
Für weiterführende Informationen, methodische Erläuterungen sowie detaillierte Tabellen steht die Datenbank GENESIS-Online des Statistischen Bundesamtes genauso zur Verfügung wie die spezielle Themenseite "Europa in Zahlen".
Die fortschreitende Digitalisierung bietet viele Chancen, stellt aber vor allem für offline gebliebene Bevölkerungsgruppen eine wachsende Herausforderung dar. Die Entwicklung der kommenden Jahre bleibt daher mit Spannung zu beobachten.
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