Einfache Sprache
FASD als Arbeitsschwerpunkt: Aufklärung, Sensibilisierung und Beratung im Landkreis Rastatt
Arbeitsschwerpunkt und Ziele der Kampagne
Marvin Küllsen ist Kommunaler Suchtbeauftragter des Landkreises Rastatt.
Er setzt in diesem Jahr einen Arbeitsschwerpunkt.
Das Thema lautet Fetale Alkoholspektrumstörungen.
Die Kampagne informiert die Bevölkerung über Fetale Alkoholspektrumstörungen.
Die Kampagne sensibilisiert die Bevölkerung für die Folgen der Erkrankung.
Die Kampagne richtet sich besonders an pädagogische Fachkräfte.
Die Kampagne zeigt außerdem die Lebensrealität betroffener Menschen.
Die Kampagne soll das Hilfesystem stärker ausrichten.
Sie richtet sich dabei an besondere Bedürfnisse von Menschen mit FASD.
FASD steht für Fetale Alkoholspektrumstörung.
FASD beschreibt körperliche, geistige und psychosoziale Schädigungen.
Die Schädigungen entstehen durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft.
Nach Angaben aus der Mitteilung gilt FASD als unheilbar.
Nach Angaben aus der Mitteilung ist FASD zu 100 Prozent vermeidbar.
Warum Alkohol in der Schwangerschaft schaden kann
Küllsen verweist auf mögliche Schäden durch Alkohol.
Küllsen sagt, dass jeder Schluck Alkohol schaden kann.
Das ungeborene Kind kann davon betroffen sein.
Der Landkreis nennt deshalb 0,0 Promille als Empfehlung.
Die Empfehlung gilt in der Schwangerschaft.
Der Text nennt als beste Zeit den Beginn des Kinderwunsches.
Aufklärung über Folgen und verbreitete Irrtümer
Die Kampagne will auch Fehleinschätzungen widerlegen.
Die Mitteilung nennt die Aussage „Ein Schlückchen wird schon nicht schaden“.
Die Mitteilung nennt die Aussage „Ein Glas Sekt ist doch erlaubt“.
Diese Aussagen seien nach dem Text nicht haltbar.
Der Text sagt, dass es keine nachweislich sichere Menge Alkohol gibt.
Der Text sagt, schon geringe Mengen können beeinträchtigen.
Das ungeborene Kind kann davon beeinträchtigt werden.
Die Mitteilung nennt Verantwortung nicht nur für werdende Mütter.
Die Mitteilung nennt auch Väter, Partner und Angehörige.
Nach dem Text können Väter und Angehörige unterstützen.
Der Text nennt dafür einen Verzicht auf Alkohol ab dem Kinderwunsch.
Der Text nennt außerdem Verständnis.
Der Text nennt auch, keinen Alkohol aktiv anzubieten.
Eine unterstützende Umgebung kann nach dem Text werdende Eltern stärken.
Der Text nennt als Ziel konsequent alkoholfreies Leben.
Häufige Folgen und unterschiedliche Verläufe
Die Auswirkungen einer Fetalen Alkoholspektrumstörung sind vielfältig.
Die Mitteilung sagt, dass die Folgen individuell unterschiedlich sind.
Zu den häufigsten Folgen zählen Wachstörungen.
Zu den häufigsten Folgen zählen Gesichtsauffälligkeiten.
Zu den häufigsten Folgen zählen Gedächtnis- und Lernstörungen.
Zu den häufigsten Folgen zählen Verhaltensauffälligkeiten.
Zu den häufigsten Folgen zählen eingeschränkte Alltagskompetenzen.
Zu den häufigsten Folgen zählen zahlreiche körperliche Erkrankungen.
Viele Betroffene brauchen nach dem Text lebenslang Unterstützung.
Die Mitteilung nennt eine Schätzung für Deutschland.
Schätzungen zufolge werden jährlich über 10.000 Kinder mit FASD geboren.
Etwa 3.000 davon haben nach dem Text das sogenannte FAS-Vollbild.
Der Text sagt, dass das Wissen über FASD oft unzureichend ist.
Der Text nennt zudem verspätete Erkennung als Problem.
FASD werde nach dem Text häufig nicht erkannt.
Nach dem Text werde FASD oft erst sehr spät erkannt.
Der Text sagt, die Diagnose sollte durch ein interdisziplinäres Fachteam erfolgen.
Das Fachteam soll nach dem Text Erfahrung haben.
Der Text sagt, frühzeitige Diagnostik kann helfen.
Der Text nennt auch passgenaue Hilfen.
Nach dem Text können diese die Lebensqualität nachhaltig verbessern.
Soziale Erfahrungen und Stärken von Betroffenen
Menschen mit FASD erleben nach dem Text Ablehnung.
Menschen mit FASD erleben nach dem Text soziale Ausgrenzung.
Der Text verbindet das mit Verhaltensauffälligkeiten.
Viele Betroffene haben nach dem Text besondere Stärken.
Der Text nennt Hilfsbereitschaft als Stärke.
Der Text nennt Kontaktfreudigkeit als Stärke.
Der Text nennt Kreativität als Stärke.
Der Text nennt musikalische Begabung als Stärke.
Der Text nennt Lebensfreude als Stärke.
Der Text sagt, Betroffene brauchen stabile Strukturen.
Der Text sagt, Betroffene brauchen Verständnis.
Der Text sagt, Betroffene brauchen kontinuierliche Unterstützung im Alltag.
Der Text sagt, das ermögliche das Entfalten der Fähigkeiten.
Fokus auf Fachkräfte und Wanderausstellung ZERO!
Ein zentrales Anliegen der Jahreskampagne betrifft Fachkräfte.
Die Kampagne sensibilisiert pädagogische Fachkräfte.
Die Mitteilung nennt Kindertageseinrichtungen als Zielort.
Die Mitteilung nennt Schulen als Zielort.
Die Mitteilung nennt Vereine als Zielort.
Die Mitteilung nennt die Jugendhilfe als Zielort.
Nach dem Text braucht es dafür ausreichend Wissen über die Erkrankung.
Der Text nennt als Ziel die angemessene Begleitung.
Die Begleitung betrifft betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Zur Aufklärungsarbeit gehört die Wanderausstellung ZERO!
ZERO!
wird vom 28. September bis 16. Oktober gezeigt.
Die Ausstellung wird in Gaggenau, Bühl und Rastatt zu sehen sein.
Die Ausstellung informiert über Folgen von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft.
Zeiten für Schulklassen und Anmeldung
Die Mitteilung nennt feste Zeiten für Schulklassen.
- Die Vormittage laufen montags bis freitags.
- Die Vormittage sind für Schulklassen ab Klassenstufe 10 reserviert.
Nach der Besichtigung besteht die Möglichkeit eines Workshops.
Der Workshop findet nach der Besichtigung statt.
Für Schulklassen braucht es eine vorherige Anmeldung per E-Mail.
Die Anmeldung geht an [email protected].
Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit
- Die Ausstellung ist für die Öffentlichkeit von 14 bis 18 Uhr geöffnet.
Termine der Wanderausstellung
- 28.9. bis 2.10.: Festhalle Bad Rotenfels.
- 5. bis 9.10.: Mediathek Bühl.
- 12. bis 16.10.: Stadtbibliothek Rastatt.
Beratung und Unterstützung
Der Text nennt Beratungs- und Unterstützungsangebote für Betroffene.
Der Text nennt auch Angebote für Fachkräfte.
Fachstelle Sucht Rastatt ist eine Kontaktstelle.
ul