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17. Einbürgerungsfeier im Ortenaukreis: Neue Bürgerinnen und Bürger begrüßt
Einbürgerungsfeier im Ortenaukreis
Im Ortenaukreis erhielten im Jahr 2025 insgesamt 1.000 Menschen
die deutsche Staatsangehörigkeit.
Diese Menschen kamen aus 87 Staaten.
Am Montag, 21. September 2026, fand die 17.
Einbürgerungsfeier statt.
Landrat Thorsten Erny begrüßte die neuen Bürgerinnen und Bürger
im Großen Sitzungssaal.
Der Große Sitzungssaal liegt im Landratsamt
in Offenburg.
Thorsten Erny betonte die Bedeutung von Zugehörigkeit
und gelungener Integration.
Er würdigte die persönliche Leistung
der Eingebürgerten.
Er ermutigte die Eingebürgerten, ihre Erfahrungen und Fähigkeiten einzubringen.
Er forderte sie auf, das Zusammenleben auf Basis des Grundgesetzes
zu gestalten.
Kadir Eryilmaz gab bei der Feier einen persönlichen Einblick.
Kadir Eryilmaz wurde 1991 in der Türkei geboren.
Er lebt seit 2018 in Deutschland.
Er wohnt in Kehl.
Er wurde im April 2026 eingebürgert.
Seit September 2023 arbeitet er als Rechtsreferent am Europäischen Gerichtshof
für Menschenrechte.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat seinen Sitz
in Straßburg.
In seiner Gastrede beschrieb Kadir Eryilmaz seinen Weg
zur Einbürgerung.
Er sagte, dass aus einem zunächst vorübergehend gedachten Aufenthalt
ein dauerhaftes Zuhause wurde.
Integrationspreis Ortenau 2026
Im Rahmen der Feier vergab das Landratsamt den Integrationspreis Ortenau 2026.
Das Motto lautete „Gemeinsam gegen Rassismus – Schulen für Vielfalt im Ortenaukreis“.
Die Auszeichnungen gingen an schulische Projekte.
Die Projekte fördern Vielfalt, Respekt und ein diskriminierungsfreies Miteinander.
Die Regionalstiftung der Sparkasse Offenburg/Ortenau förderte die drei Hauptpreise.
Die drei Hauptpreise hatten zusammen 5.000 Euro.
Sparkassen-Bereichsdirektor Matthias Barta überreichte die Preise.
Die Leiterin des Migrationsamts, Christiane Schulz, stellte die Preisträger vor.
Die Jury zeichnete folgende Projekte aus.
Hauptpreise
Den ersten Preis erhielt das August-Ruf-Bildungszentrum Ettenheim.
Der erste Preis hatte eine Höhe von 3.000 Euro.
Das August-Ruf-Bildungszentrum erhielt die Auszeichnung für „Vielfaltcoaches – Gemeinsam für Respekt
und Vielfalt“.
Das August-Ruf-Bildungszentrum erhielt die Auszeichnung auch für
„Fotoprojekt – Diskriminierung sichtbar machen“.
Am August-Ruf-Bildungszentrum wurden 16 Schülerinnen und Schüler zu
Vielfaltcoaches ausgebildet.
Die Vielfaltcoaches gaben ihr Wissen in Workshops und Aktionen
weiter.
Die Workshops und Aktionen richteten sich an jüngere
Klassen.
Die Vielfaltcoaches vermittelten Vorurteile, Menschenrechte und den Umgang
mit Ausgrenzung.
Nach Angaben der Veranstalter erreichten die Aktionen bereits 170 Schülerinnen
und Schüler.
Der zweite Preis ging an die Tulla-Realschule Kehl.
Der zweite Preis hatte eine Höhe von 1.500 Euro.
Die Tulla-Realschule verankert Rassismusprävention im Schulalltag.
Die Schule verankert außerdem Vielfalt und Demokratiebildung dauerhaft
im Schulalltag.
Zu den Maßnahmen gehören die Ausbildung von Vielfaltcoaches.
Zu den Maßnahmen gehören Aktionen zu Menschenrechten und
Demokratie.
Zu den Maßnahmen gehören Theateraufführungen, Lesungen und Juniorwahlen.
Seit 2021 gehört die Schule zum Netzwerk „Schule ohne Rassismus –
Schule mit Courage“.
Der dritte Preis ging an die Gewerbliche Schule Lahr.
Der dritte Preis hatte eine Höhe von 500 Euro.
Die Schule erhielt die Auszeichnung für die Projekttage „Künstlerisch gegen Rassismus
und Diskriminierung“.
Schülerinnen und Schüler des Technischen Gymnasiums setzten sich gestalterisch mit
dem Thema auseinander.
Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs für Grafik-Design setzten sich gestalterisch mit
dem Thema auseinander.
Die entstandenen Plakate sollen dauerhaft im Schulhaus ausgestellt werden.
Anerkennungspreise
Die Veranstalter vergaben außerdem Anerkennungspreise.
Jeder Anerkennungspreis hatte einen Wert von 100 Euro
pro Projekt.
Das Grimmelshausen-Gymnasium Offenburg erhielt einen Anerkennungspreis.
Die Astrid-Lindgren-Schule Offenburg erhielt einen Anerkennungspreis.
Die Astrid-Lindgren-Schule erhielt den Anerkennungspreis in Zusammenarbeit mit dem Schulzentrum
Nordwest.
Die Kaufmännische Schule Lahr erhielt einen Anerkennungspreis.
Das Gymnasium Ettenheim erhielt einen Anerkennungspreis.
Die Friedrichschule Lahr erhielt einen Anerkennungspreis.
Die Beruflichen Schulen Achern erhielten einen Anerkennungspreis.
Die Falkenhausenschule Kehl erhielt einen Anerkennungspreis.
Das Hans-Furler-Gymnasium Oberkirch erhielt Anerkennung für zwei Projekte.
Der Gesamtwert für das Hans-Furler-Gymnasium lag bei 200
Euro.
Programm und Mitmachangebote
Belcanto sorgte für Musik und Unterhaltung.
Das AStyle Artzentrum Gengenbach sorgte für Musik und Unterhaltung.
Der Zauberer Oguz Engin sorgte für Musik und Unterhaltung.
Bei einer Verlosung konnten Gäste Eintrittskarten gewinnen.
Die Gäste konnten Eintrittskarten für den Europa-Park Rust gewinnen.
Die Gäste konnten Eintrittskarten auch für das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof
gewinnen.
Das offizielle Programm endete mit dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne.
Hintergrund zur Einbürgerung im Ortenaukreis
Im Ortenaukreis wurden im Jahr 2025 insgesamt 1.000 Personen eingebürgert.
Unter diesen Personen waren 135 Bürgerinnen und Bürger aus Mitgliedstaaten der
Europäischen Union.
Die Eingebürgerten stammten aus 87 Staaten.
Zu den stärksten Herkunftsgruppen gehörten Syrien, die Türkei und die Russische Föderation.
Zu den stärksten Herkunftsgruppen gehörten außerdem die Republik Kosovo und
der Irak.
Die erste Einbürgerungsfeier des Ortenaukreises fand im Juli 2008 statt.