Einfache Sprache
Kernobsternte im Landkreis Lörrach: Höhepunkt bei Tafel- und Mostobst
Kernobsternte im Landkreis Lörrach startet
Die Obsternte im Landkreis Lörrach hat in diesem Jahr begonnen.
Sie begann Mitte August, nach Angaben des Landratsamts.
Nun erreicht sie ihren Höhepunkt bei lagerfähigen Tafelobstsorten.
Sie erreicht auch ihren Höhepunkt bei Mostobstsorten.
Das Landratsamt Lörrach berichtet darüber in einer Mitteilung.
Die außergewöhnliche Hitze hat den Obstbäumen stark zugesetzt.
Die langanhaltende Trockenheit hat den Obstbäumen ebenfalls zugesetzt.
Für die Ernte erwartet das Landratsamt insgesamt eine mäßige Apfelernte.
Für die Ernte erwartet das Landratsamt auch eine mäßige Birnenernte.
Zu den Folgen der Witterung gehört absterbendes Obst.
Zu den Folgen zählt auch Sonnenbrand an den Früchten.
Das Landratsamt nennt außerdem vorzeitigen Fruchtfall.
Ein mildes Frühjahr führte zu einem frühen Beginn der Blüte.
Die Blüte startete nach Angaben des Landratsamts etwa drei Wochen früher.
Der Vergleich bezieht sich auf das langjährige Mittel.
Auch lokal begrenzte Hagelschäden kamen hinzu.
Auswirkungen auf Tafelobst und Erzeugerpreise
Beim Tafelobst fallen die Einbußen nach Angaben des Landratsamts deutlich aus.
Viele Hitzetage lagen nach Angaben des Landratsamts bei mehr als 32 Grad Celsius.
Die Hitze führte in Obstanlagen zu Ernteausfällen durch Sonnenbrand.
Vor allem Anlagen ohne Hagelschutznetze waren betroffen.
Viele Betriebe konnten nicht dauerhaft bewässern.
Das liegt laut Mitteilung daran, dass in vielen Obstanlagen keine feste Bewässerung möglich ist.
Viele Betriebe bewässerten deshalb notgedrungen mit Traktor und Wassertank.
Die Notbewässerung führt laut Mitteilung zu kleineren Früchten.
Die Notbewässerung führt auch zu geringeren Erträgen.
Auch europaweit fällt die Apfelernte geringer aus.
Beim Prognosfruit-Kongress in Konstanz wurde Anfang August berichtet.
Dabei wurde eine um 16 Prozent geringere Tafelapfelernte prognostiziert.
Die Prognose lag im Vergleich zum Vorjahr.
Als Gründe nannte man Spätfröste, Hitze und Trockenheit.
Bei Birnen erwartet man europaweit dagegen leicht höhere Erträge.
Das Landratsamt nennt außerdem stark gesunkene Erzeugerpreise.
Die Erzeugerpreise decken laut Mitteilung derzeit die Kosten nicht.
Das Landratsamt nennt als Gründe vorhandene Lagerbestände vom Vorjahr.
Diese Bestände müssten zeitnah verkauft werden.
Das Landratsamt nennt außerdem den sinkenden Konsum von Tafeläpfeln.
Streuobstwiesen und Hausgärten
Der heiße und trockene Sommer hinterließ auch auf Streuobstwiesen Spuren.
Der Sommer hinterließ auch in Hausgärten Spuren.
Die meisten Obstbäume überlebten nach Angaben des Landratsamts die extreme Witterung.
Betroffen waren vor allem neu gepflanzte Bäume der letzten drei Jahre.
Betroffen waren außerdem Standorte mit ungünstigen Bedingungen.
Sonnenbrand und Hagel führten vielerorts zu Schäden an Früchten.
Die Früchte sind in diesem Jahr kleiner.
Die Früchte sind in diesem Jahr weniger saftig.
Die Früchte sind dafür nach Angaben des Landratsamts süßer.
Trockenheit und Apfelwicklerbefall lösten häufig vorzeitigen Fruchtfall aus.
Das Landratsamt rät davon ab, Früchte zu früh zu ernten.
Das Landratsamt rät auch davon ab, Früchte herunterzuschütteln.
Für den direkten Verzehr sollten Früchte möglichst vollreif sein.
Für die Verarbeitung zu Most sollten Früchte möglichst vollreif sein.
Für die Verarbeitung zu Mus sollten Früchte möglichst vollreif sein.
Auch für die Verwendung in der Brennerei sollten Früchte möglichst vollreif sein.
Verwertungsangebote für Mostobst
Wer überschüssiges Mostobst hat, kann es im Landkreis Lörrach verwerten lassen.
Eine Übersicht bietet das Faltblatt „Verwertung von Mostobst im Landkreis Lörrach 2026“.
Das Faltblatt ist unter www.loerrach-landkreis.de/obstbau abrufbar.
Das Faltblatt ist außerdem im Landratsamt erhältlich.
Viele Nutzer lassen Saft aus eigenen Früchten herstellen.
Der Rüttehof in Wollbach bietet diesen Service an.
Die Gemeinde-Trotte in Karsau bietet diesen Service an.
Die Brennerei Wiedmann-Wenk in Minseln bietet diesen Service an.
Zusätzlich kommt die mobile Safterei Schütterle nach Efringen-Kirchen, Steinen und Wehr.
Für die meisten Angebote ist eine Anmeldung mit ungefährer Mengenangabe nötig.
Annahme von Mostobst in Betrieben
Die Birlin-Mühle in Rheinfelden-Degerfelden nimmt ab 5. September nur Äpfel an.
Die Birlin-Mühle nimmt Mostobst bei der Mosterei Ebner an.
Die Birlin-Mühle nimmt montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr an.
Die Birlin-Mühle nimmt montags bis freitags von 14 bis 17.30 Uhr an.
Die Birlin-Mühle nimmt samstags von 9 bis 12 Uhr an.
Die Birlin-Mühle bietet Auszahlung oder Getränkegutscheine an.
Die Mosterei Jacoby in Auggen nimmt ab 1. September Mostobst an.
Die Mosterei Jacoby nimmt montags bis freitags von 8.30 bis 11 Uhr an.
Die Mosterei Jacoby nimmt montags bis freitags von 13 bis 16 Uhr an.
Die Mosterei Jacoby bietet auch hier Auszahlung oder Getränkegutscheine an.
Termine für Verarbeitung im Eigenbedarf
Für die Verarbeitung im Eigenbedarf nennt die Mitteilung mehrere Termine.
Schütterles Mobile Safterei steht in Efringen-Kirchen bereit.
Die Termine am Obst- und Gemüsehof Schopferer liegen am 9. September.
Die Termine am Obst- und Gemüsehof Schopferer liegen am 16. September.
Die Termine am Obst- und Gemüsehof Schopferer liegen am 30. September.
Die Termine am Obst- und Gemüsehof Schopferer liegen am 14. Oktober.
Die Termine dauern am Obst- und Gemüsehof Schopferer jeweils von 9 bis 12 Uhr.
- Stehen in Steinen am Parkplatz am Schwimmbad am 14. September bereit.
- Stehen in Steinen am Parkplatz am Schwimmbad am 28. September bereit.
- Stehen in Steinen am Parkplatz am Schwimmbad am 12. Oktober bereit.
- Stehen in Steinen am Parkplatz am Schwimmbad am 26. Oktober bereit./li