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Bürgerinitiative übergibt Petition für mehr Lärmschutz und Verkehrssicherheit an Landrat Hanno Hurth

Vertreter der Bürgerinitiative „Weniger Lärm - mehr Sicherheit“ übergaben am Dienstag, 1.

September 2026, eine Petition.

Die Übergabe fand in Freiamt im Landratsamt statt.

Die Vertreter übergaben die Petition an Landrat Hanno Hurth.

Das Landratsamt prüft nach eigenen Angaben Möglichkeiten für eine

Geschwindigkeitsbegrenzung.

Übergabe im Landratsamt

Ernst Bühler und Peter Klüber übergaben die

Unterschriftensammlung.

Sie gehören zur Bürgerinitiative „Weniger Lärm - mehr

Sicherheit“.

Die beiden Vertreter übergaben die Sammlung im Büro des

Landrats.

Bei der Übergabe war auch Dominique Sabo anwesend.

Dominique Sabo leitet das Straßenverkehrsamt.

Inhalt der Petition

Die Petition fordert eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der

L 110.

Die Initiative fordert 70 Kilometer pro Stunde zwischen

Pflingsteck und Ottoschwanden.

Nach Angaben der Initiative unterschrieben knapp über

hundert Bürgerinnen und Bürger.

Fast alle Unterzeichner sind direkte Anwohnerinnen und

Anwohner.

Diese Anwohner leben am betroffenen Streckenabschnitt der

L 110.

Anliegen der Bürgerinitiative

Peter Klüber und Ernst Bühler schilderten dem

Landrat ihre Anliegen.

Sie wollten Lärmbelastung entlang der Strecke senken.

Sie wollten die Verkehrssicherheit erhöhen.

Sie wollten die Lebensqualität entlang der Strecke

schützen.

Als besonders belastend beschreiben die Vertreter den

Motorradverkehr.

Sie sprechen von teils sehr hohen Geschwindigkeiten.

Sie nennen riskante Fahrweise als weiteres

Problem.

Dadurch entstehe nach ihren Angaben eine extreme

Lärmentwicklung.

Rechtliche Prüfung durch das Landratsamt

Dominique Sabo erläuterte rechtliche Voraussetzungen für eine

Geschwindigkeitsbeschränkung.

Eine solche Entscheidung setzt eine Prüfung voraus.

Die Prüfung erfolgt nach gesetzlichen Bestimmungen und

örtlichen Verhältnissen.

Das Landratsamt prüft derzeit zwei Wege für eine

mögliche Begrenzung.

Ein Weg nutzt den Handlungsleitfaden Motorradlärm

des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg.

Der zweite Weg nutzt den Aspekt allgemeiner

Verkehrssicherheit.

  • Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg veröffentlichte den Handlungsleitfaden Motorradlärm.
  • Das Landratsamt berücksichtigt auch die allgemeine Verkehrssicherheit.

Zusagen von Landrat Hanno Hurth

Landrat Hanno Hurth versicherte die Anliegen sehr

ernst zu nehmen.

Er sagte eine sorgfältige Prüfung zu.

Er prüft, ob die Begrenzung rechtlich möglich

ist.

Er prüft auch, ob die Begrenzung fachlich begründet

werden kann.

Weitere Forderungen der Initiative

Die Initiative fordert regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen.

Sie fordert auch Kontrollen von Fahrzeugen mit

unzulässiger Lärmentwicklung.

Klüber und Bühler betonten, dass die Petition nicht

allgemein gegen Autofahrer gerichtet ist.

Sie betonten auch, dass die Petition nicht allgemein

gegen Motorradfahrer gerichtet ist.

Die Initiative fordert ein rücksichtsvolles und sicheres

Miteinander.

Sie richtet sich an alle Verkehrsteilnehmerinnen und

Verkehrsteilnehmer.