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Mobile Pflanzkübel mit Zierbäumen auf dem Wertheimer Marktplatz

Der Wertheimer Marktplatz bekommt zwei mobile Pflanzkübel mit Zierbäumen.

Die Stadt stellt die Kübel seit Kurzem auf.

Das Klimaschutzmanagement der Stadt will dadurch mehr Grün schaffen.

Die Maßnahme soll das Mikroklima im Stadtzentrum verbessern.

Die Maßnahme soll den Hitzeschutz auf dem Marktplatz stärken.

Der Marktplatz gilt im Sommer als besonders heißer Ort.

Der Ort liegt in der Altstadt.

Nach Angaben der Stadt speichert die historische Bebauung Wärme.

Nach Angaben der Stadt speichert auch der versiegelte Pflasterbelag Wärme.

Das Pflaster nimmt tagsüber Wärme stark auf.

Das Pflaster gibt die Wärme bis in die Abendstunden ab.

So entsteht eine thermische Belastung für den Platz.

Die Stadt will dieser Belastung mit mobilem Grün entgegenwirken.

Zunächst hat die Stadt zwei mobile Pflanzkübel aufgestellt.

Weitere mobile Begrünungen sollen folgen.

Wer die Aktion startet und koordiniert

Die Pflanzaktion hat das städtische Klimaschutzmanagement initiiert.

Das städtische Klimaschutzmanagement hat die Pflanzaktion koordiniert.

Die Stadt sieht darin ein sichtbares Zeichen für pragmatische Klimaanpassung.

Die Stadt will die Anpassung vor Ort zeigen.

Das mobile Grün soll die Aufenthaltsqualität verbessern.

Davon sollen Bürgerinnen, Bürger und Gäste im Stadtzentrum profitieren.

Warum die Stadt mobile Kübel nutzt

Die Stadt wählte mobile Pflanzkübel wegen fester Tiefpflanzungen.

Feste Tiefpflanzungen sind auf historischen Plätzen oft schwer umsetzbar.

Unterirdische Leitungen erschweren dort das Pflanzen.

Außerdem gibt es denkmalpflegerische Vorgaben.

Michael Dohne arbeitet als Klimaschutzmanager bei der Stadt.

Er erläutert, dass Kübel bei Großveranstaltungen versetzbar sind.

Die Stadt nennt Märkte und Stadtfeste als Beispiele.

Bei solchen Terminen sollen die Bäume flexibel umgesetzt werden.

Die Kübel bleiben das ganze Jahr draußen.

Das Innenleben der Kübel hat ein Wasserreservoir.

Das Innenleben hat auch eine Dämmung.

Damit muss die Stadt die Kübel nicht über den Winter einlagern.

Welche Bäume die Stadt einsetzt

Die Stadt bestückt die Kübel mit Hochstamm-Bäumen.

Die Stadt nutzt die Sorte Morus platanifolia 'Fruitless'.

Diese Sorte heißt auch Ziermaulbeere.

Nach Angaben der Stadt gilt die Sorte als idealer Klimabaum.

Die Sorte stammt ursprünglich aus wärmeren Regionen.

Die Stadt beschreibt die Sorte als sehr hitzeresistent.

Die Sorte verträgt intensive Sonneneinstrahlung.

Die Sorte kommt auch mit trockenem Mikroklima zurecht.

Die Sorte kommt auch mit Kälteperioden gut zurecht.

Welche Wirkung die Bäume haben sollen

Die Blätter sind großflächig und tiefgrün.

Die Blätter erinnern optisch an Platanen.

Die Bäume sollen schattige Inseln auf dem Pflaster schaffen.

Die Bäume kühlen ihre Umgebung auf natürliche Weise.

Die Bäume verdunsten Feuchtigkeit über die Blattoberflächen.

Durch die Verdunstung soll die gefühlte Temperatur sinken.

Warum die Bäume am Marktplatz keine Früchte bilden

Die Stadt nennt die fruchtlose Zuchtsorte als weiteren Vorteil.

Die Bäume bilden nach Angaben der Stadt keine Beeren aus.

So bleiben am Pflaster Saftflecken aus.

So sinkt auch die Gefahr von Rutschstellen.