Sporthilfe-Bericht zählt 259 internationale Medaillen

Die von der Sporthilfe geförderten Athletinnen und Athleten aus den Sommer- und Spielsportarten haben zwischen dem 1. Oktober 2025 und dem 30. September 2026 insgesamt 259 Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften gewonnen. Das geht aus dem aktuellen Leistungsbericht hervor, den die Sporthilfe am 2. November bei einem Parlamentarischen Mittagessen in Berlin vorstellte.
92-mal erreichten die Geförderten den ersten Platz: 27 Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften und 65 bei Europameisterschaften. Hinzu kamen 73 Silber- und 94 Bronzemedaillen. Insgesamt standen 369 von der Sporthilfe geförderte Athletinnen und Athleten in olympischen, paralympischen, nicht-olympischen und deaflympischen Disziplinen international auf dem Podium. Sie kamen aus allen 16 Bundesländern und waren in mehr als 60 Sommer- und Spielsportarten beziehungsweise Disziplinen erfolgreich.
Auch der Nachwuchs trug zur Bilanz bei: Athletinnen und Athleten ab 16 Jahren gewannen 225 Medaillen, darunter 68 bei Welt- und 157 bei Europameisterschaften.
Förderung und geplante Erhöhung
Für die Förderung in den Sommer- und Spielsportarten setzte die Sporthilfe von Oktober 2025 bis September 2026 rund 16,4 Millionen Euro ein. Rund 9,6 Millionen Euro davon stammten aus Bundesmitteln.
Im Bundeshaushalt 2027 ist eine Erhöhung der Bundesmittel um 4,5 Millionen Euro für die unmittelbare Athletenförderung vorgesehen. Nach Angaben der Sporthilfe würde dies eine Anhebung der monatlichen Grundförderung im Top-Team von 800 auf 1.050 Euro und im Potenzial-Team von 700 auf 850 Euro ermöglichen. Die Sporthilfe fordert eine Erhöhung um 7,8 Millionen Euro. Damit könnte die monatliche Grundförderung nach ihrer Darstellung im Top-Team auf 1.500 Euro und im Potenzial-Team auf 1.000 Euro steigen.
Bei der Vorstellung des Berichts tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Sport sowie Athletinnen und Athleten über die Zukunft des deutschen Spitzensports aus. Die Vorsitzende des Sportausschusses des Deutschen Bundestages, Aydan Özoguz, hob in einer Keynote die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen hervor. Der Paralympics-Bronzemedaillengewinner im Rudern von 2024, Jan Helmich, schilderte die Bedeutung der Förderung für seinen Sportalltag und verwies auf gestiegene Lebenshaltungskosten.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Leserinnen und Leser in ganz Deutschland, transparent als Anzeige gekennzeichnet.