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Zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis zwischen ver.di und BVDM
Ende ohne Ergebnis
Die zweite Verhandlungsrunde zwischen ver.di und dem Bundesverband Druck und Medien endete.
Das geschah am Dienstagabend.
Der Tag war der 25. August 2026.
Die Runde endete ohne Ergebnis.
ver.di verhandelt mit dem Bundesverband Druck und Medien.
Neues Angebot des Bundesverbandes
Der Bundesverband Druck und Medien legte nach Angaben von ver.di nach.
Er legte erstmals ein Angebot vor.
Die Laufzeit des Angebots reicht bis zum 31. Juli 2028.
Das Angebot sieht zwei Erhöhungsschritte vor.
Ein Erhöhungsschritt sollte zum 1. Januar 2027 gelten.
Dieser Schritt sollte 1,6 Prozent betragen.
Ein weiterer Schritt sollte zum 1. Januar 2028 gelten.
Dieser Schritt sollte 0,9 Prozent betragen.
Zusammen entspricht das nach Angaben von ver.di 2,5 Prozent für 24 Monate.
Kritik von ver.di
ver.di bewertet das Angebot als unzureichend.
ver.di sagt, das Angebot führe zu einem Reallohnverlust.
ver.di nennt dafür Prognosen der Inflationsraten bis 2028.
Rachel Marquardt ist Verhandlungsführerin bei ver.di.
Marquardt sagt, das Angebot bedeute rund 3 Prozent Reallohnverlust.
Marquardt bezieht sich dabei auf Beschäftigte in Druckbetrieben.
Marquardt kritisiert, dass 2026 keine Erhöhung vorgesehen ist.
Sie sagt, das sei absolut nicht hinnehmbar.
Marquardt sagt außerdem, das Angebot sei keine ernstzunehmende Verhandlungsgrundlage.
Die Zahl der Beschäftigten in der Druckindustrie liegt bei rund 95.000.
Marquardt sagt weiter, das Angebot zeige mangelnde Wertschätzung.
Marquardt meint die Arbeit der Beschäftigten in den Betrieben.
Forderung und nächster Termin
ver.di fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um sieben Prozent.
Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 7. September 2026 vereinbart.
Der Verhandlungsort ist Hamburg.
Friedenspflicht endet
Die Friedenspflicht in der Druckindustrie endet am 1. September.