BfR warnt vor Gesundheitsrisiken bei Squishy-Spielzeugen

Squishy-Spielzeuge können je nach Material und Füllung gesundheitliche Risiken bergen. Darauf weist das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in einer Mitteilung hin. Die Spielzeuge gibt es unter anderem als weiche Schaumfiguren oder als elastische Hüllen, die mit Flüssigkeit, Gel, Wasserperlen oder Sand gefüllt sind.
Bei einzelnen Produkten wurden laut BfR unterschiedliche chemische und mikrobiologische Auffälligkeiten festgestellt. Zudem können Hüllen leicht reißen und Füllungen freilegen. Bei Wasserperlen besteht dann die Gefahr, dass Kinder sie verschlucken. Auch Kleinteile, die sich lösen, können zum Erstickungsrisiko werden. Im europäischen Schnellwarnsystem Safety Gate gibt es Meldungen zu Squishy-Produkten unter anderem wegen solcher Kleinteile und des Nachweises krebserregender Stoffe. Zu Squishy-Dumplings waren dort nach Angaben des BfR mit Stand Anfang Oktober 2026 allerdings nur wenige Meldungen veröffentlicht.
Spielzeug nicht erhitzen
Das BfR rät ausdrücklich davon ab, Squishy-Spielzeuge zu erhitzen oder in die Mikrowelle zu legen. Anlass ist ein Social-Media-Trend, der unter anderem als „Squishy Microwave Challenge“ bekannt ist.
Beim Kauf sollten Eltern auf die vorgeschriebenen Kennzeichnungen achten, darunter die CE-Kennzeichnung und Angaben zum Produktverantwortlichen. Warn- und Sicherheitshinweise sowie Altersangaben sollten beachtet werden. Spielzeug mit Teilen, die sich lösen, sollte außerhalb der Reichweite kleiner Kinder aufbewahrt werden. Bei gefüllten Squishies empfiehlt das BfR: Ist die Hülle beschädigt, sollte das Spielzeug nicht weiter verwendet werden.
Weitere Informationen und Tipps zum Umgang mit Squishy-Spielzeugen bietet das Bundesinstitut für Risikobewertungexterner Link, öffnet ein neues Fenster.
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