„Hundertdreizehn“ begeistert Millionen zum Auftakt

Hundertdreizehn startet im Ersten mit 3,87 Mio. Zuschauern und 3,5 Mio. Abrufen in der ARD Mediathek – ein packendes Drama über Schicksal und Neubeginn.

Von Herold Hollywood2 Min. Lesezeit

Die Serie "Hundertdreizehn" sorgt derzeit für hohe Aufmerksamkeit in der deutschen TV-Landschaft. Das vielschichtige Drama, das vergangene Woche im Ersten Premiere feierte, überzeugt nicht nur im klassischen Fernsehen, sondern auch im Streaming. Bereits die ersten Ausstrahlungen und Zahlen zeigen das große Interesse des Publikums an der sechs Folgen umfassenden Produktion.

Starke Quoten zum Start

Die Premiere der neuen Highend-Serie am Dienstag um 20:15 Uhr verfolgten 3,87 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, ein beachtlicher Marktanteil von 17,2 Prozent. Auch am Folgetag blieben die Werte stabil, mit durchschnittlich 2,941 Millionen Menschen vor den Bildschirmen und einem Marktanteil von 14,0 Prozent.

  • Erstausstrahlung: Dienstag, 20:15 Uhr im Ersten
  • Sechsteilige Highend-Serie
  • Marktanteil der ersten Folge: 17,2 %
  • Durchschnittliche Zuschauerzahl am Mittwoch: 2,941 Millionen (14,0 %)
  • Abrufe in der ARD Mediathek innerhalb von sechs Tagen: 3,5 Millionen
  • Starke digitale Nachfrage

    Auch im Netz kann "Hundertdreizehn" überzeugen: Innerhalb von nur sechs Tagen nach dem Streamingstart in der ARD Mediathek wurde die Serie rund 3,5 Millionen Mal abgerufen. Damit zählt sie zu den aktuell gefragtesten Serien der öffentlich-rechtlichen Mediatheken.

    Konzept und Thematik

    Der Titel "Hundertdreizehn" bezieht sich auf eine Statistik des Bundesverkehrsministeriums: Durchschnittlich 113 Menschen sind laut Studie direkt oder indirekt von jedem tödlichen Unfall betroffen. Im Zentrum der Serie steht ein Busunglück, das als erzählerische Metapher für tiefgreifende innere Konflikte der Figuren dient. Die Hauptcharaktere sind nach dem Unfall aus der Bahn geworfen und kämpfen darum, ihren Weg zurück ins Leben zu finden.

    Die dramatische Spannung entsteht vor allem aus dem Beziehungs- und Handlungsgeflecht zwischen Schuld, Verantwortung und Hoffnung.

    Schauspielerensemble und Produktion

    In den Hauptrollen sind bekannte Namen wie Lia Blarer, Robert Stadlober, Anna Schudt, Patricia Aulitzky, Armin Rohde, Friederike Becht, Max Groeben, Vladimir Korneev und Antonia Moretti zu sehen. Die Produktion ist eine Koproduktion von Windlight Pictures und Satel mit dem WDR. Hinter der Serie stehen die Produzenten Moritz Polter, Dirk Eggers, Heinrich Ambrosch sowie das Co-Executive Producer-Team Cosima Degler, Herwig Krawinkler und Andreas Kohl. Die kreative Leitung hatte Rick Ostermann, für Ideen und Drehbücher zeichnet Arndt Stüwe verantwortlich.

    • Regie: Rick Ostermann
    • Drehbuch und Idee: Arndt Stüwe
    • Produktion: Windlight Pictures, Satel, WDR
    • Redaktion: Elke Kimmlinger (WDR), Christoph Pellander (Degeto), Sabine Weber (ORF)
    • Förderung: Film- und Medienstiftung NRW, Medienboard Berlin-Brandenburg, Nordmedia, German Motion Picture Fund, FISA+
    • Zielgruppe und Relevanz

      "Hundertdreizehn" richtet sich insbesondere an Serienfans, die dramaturgisch anspruchsvolle Stoffe bevorzugen und sich für die psychologische Tiefe von Figuren interessieren. Das Thema sowie die beeindruckende Besetzung sorgen für Diskussionsstoff sowohl in der Fachwelt als auch in der Zuschauerschaft.

      Fazit

      Mit "Hundertdreizehn" setzt das Erste ein starkes Zeichen für ambitionierte Dramaserien im deutschen Fernsehen. Die beeindruckenden Reichweiten, intensive Thematik und hochkarätige Besetzung lassen auf weitere Erfolge im Seriensegment hoffen. Wer die ersten Folgen verpasst hat, kann die Serie weiterhin in der ARD Mediathek abrufen.

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