Bretten testet Sirenen beim bundesweiten Warntag

Am 10. September 2026 gibt es um 11 Uhr einen einminütigen Heulton und um 11:45 Uhr die Entwarnung – Informationen über Warn-Apps beachten

Am Donnerstag, 10. September 2026, beteiligt sich die Stadt Bretten am bundesweiten Warntag und testet dabei die städtischen Sirenen. Der Aktionstag dient der Überprüfung und Verbesserung der Warnsysteme und soll zugleich dazu anregen, sich mit der Warnung der Bevölkerung zu befassen.

Die Feuerwehr Bretten empfiehlt, sich frühzeitig mit den Warn- und Informationswegen sowie mit den Themen Hilfe zur Selbsthilfe und Krisenvorsorge vertraut zu machen. Bretten ist nach Angaben der Stadt für den Ernstfall bereits seit Jahren gut aufgestellt: Seit 2015 verfügt die Stadt flächendeckend über digitale Sirenen in allen Stadtteilen. Insgesamt sind im Stadtgebiet 18 Sirenen installiert.

Probewarnung gegen 11 Uhr

Gegen 11 Uhr wird die Probewarnung ausgelöst. Die Sirenen geben dann einen einminütigen auf- und abschwellenden Heulton ab. Dieses Signal steht im Ernstfall für eine Warnung der Bevölkerung und bedeutet, dass in dem betroffenen Gebiet eine unmittelbare Gefahr besteht oder in Kürze eintreten kann.

In einer solchen Situation sollen Bürgerinnen und Bürger alle verfügbaren Informationsmöglichkeiten nutzen und insbesondere die amtlichen Hinweise beachten. Informationen können beispielsweise über die Warn-Apps NINA und KATWARN abgerufen werden. Das Sirenensystem ist so aufgebaut, dass der Alarm grundsätzlich im gesamten Stadtgebiet zu hören ist. In Gebäuden kann der Warnton jedoch gedämpft wahrgenommen werden.

Neben den Sirenen können je nach Lage weitere Warnwege zum Einsatz kommen, darunter Warn-Apps, Cell Broadcast, Radio und Fernsehen sowie digitale Informationsangebote. Im Ernstfall sollten Bürgerinnen und Bürger bei einem solchen Warnsignal Ruhe bewahren, sich über weitere Informationen informieren und insbesondere die Hinweise der zuständigen Behörden beachten.

Entwarnung gegen 11:45 Uhr

Für etwa 11:45 Uhr ist die Entwarnung vorgesehen. Sie wird über einen einminütigen gleichbleibenden Dauerton signalisiert und bedeutet, dass keine akute Gefahr mehr besteht. Auch nach der Entwarnung sollten weitere amtliche Informationen beachtet werden.

Regelmäßige Tests seit Jahren

Die Teilnahme am bundesweiten Warntag ist für Bretten kein neues Verfahren. Die Stadt beteiligt sich bereits seit 2019 an den bundesweiten Warntagen. Bereits seit der Installation der neuen digitalen Sirenen im Jahr 2015 wurde zudem jährlich ein stadtweiter Probealarm durchgeführt.

Durch die regelmäßigen Tests soll sichergestellt werden, dass die vorhandenen Warnmittel im Ernstfall zuverlässig funktionieren. Gleichzeitig erhalten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, die unterschiedlichen Warnsignale kennenzulernen. Der bundesweite Warntag ist damit nicht nur ein Techniktest, sondern auch ein Beitrag zur Selbstschutzfähigkeit der Bevölkerung.

Gerade bei Extremwetterlagen, Großbränden, Gefahrstoffunfällen oder anderen außergewöhnlichen Schadenslagen ist eine schnelle und verlässliche Warnung von zentraler Bedeutung. Die Stadt Bretten empfiehlt deshalb, sich bereits im Vorfeld mit den verschiedenen Warn- und Informationswegen vertraut zu machen, Warn-Apps auf dem Smartphone zu installieren, Hinweise offizieller Stellen zu beachten und sich über Maßnahmen der persönlichen Krisenvorsorge zu informieren.

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