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Gemeinsame Initiative in Würzburg: Frauen in der Landwirtschaft stärken
Gemeinsame Initiative auf der Agrarministerkonferenz in Würzburg
Bremen, Niedersachsen und Hamburg wollen Frauen in der Landwirtschaft stärken.
Die drei Länder bringen eine gemeinsame Initiative auf den Weg.
Die Agrarministerkonferenz findet vom 23. bis 25. September 2026 statt.
Der Veranstaltungsort ist Würzburg.
Die Initiative soll die Leistungen von Frauen sichtbarer machen.
Die Länder wollen die soziale Stellung von Frauen verbessern.
Die Länder wollen die wirtschaftliche Stellung von Frauen verbessern.
Die Länder wollen die rechtliche Stellung von Frauen verbessern.
Als Anlass nennen die Länder das Internationale Jahr der Frauen in der Landwirtschaft 2026.
Das haben die Vereinten Nationen ausgerufen.
Die Länder wollen damit die Rolle von Frauen in der Agrarwirtschaft zeigen.
Die Länder nennen auch Herausforderungen in Deutschland.
Sie sagen, diese Herausforderungen bestehen weiterhin.
Frauen arbeiten auf vielen Bereichen im Betrieb
Frauen übernehmen auf landwirtschaftlichen Betrieben vielfältige Aufgaben.
Sie arbeiten in der Betriebsorganisation.
Sie arbeiten in der Buchhaltung.
Sie arbeiten in neuen Einkommenszweigen.
Sie arbeiten in der Direktvermarktung.
Sie arbeiten im sozialen Gefüge ländlicher Räume.
Trotzdem sind Frauen in Betriebsleitungen unterrepräsentiert.
Trotzdem sind Frauen bei Hofnachfolgen unterrepräsentiert.
Trotzdem sind Frauen in Entscheidungsgremien unterrepräsentiert.
Die Länder nennen dazu Daten aus dem Beschlussvorschlag.
Diese Daten sagen, dass etwa 90 Prozent der Betriebe von Männern geleitet werden.
Die drei Länder fordern Verbesserungen vom Bund
Die drei Länder fordern den Bund zu konkreten Verbesserungen auf.
Sie nennen Verbesserungen bei der sozialen Absicherung.
Sie nennen Verbesserungen bei der eigenständigen Altersvorsorge.
Sie nennen Verbesserungen beim Mutterschutz für selbstständige Landwirtinnen.
Sie nennen Verbesserungen bei Förderprogrammen.
Sie nennen Verbesserungen bei Hofübernahmen.
Sie nennen Verbesserungen bei Existenzgründungen.
Außerdem fordern Bremen, Niedersachsen und Hamburg ein dauerhaftes Gender-Monitoring.
Gender-Monitoring bedeutet eine geschlechterbezogene Auswertung von Förderungen.
Das Gender-Monitoring soll die Agrarförderung begleiten.
Die Länder wollen Direktzahlungen geschlechterdifferenziert auswerten.
Sie wollen Maßnahmen der ländlichen Entwicklung geschlechterdifferenziert auswerten.
Sie wollen nationale Förderprogramme geschlechterdifferenziert auswerten.
Die Länder wollen die Ergebnisse regelmäßig veröffentlichen.
Sie wollen so mehr Transparenz schaffen.
Sie wollen Förderinstrumente gezielter weiterentwickeln.
Mehr Schutz und bessere Vereinbarkeit
Ein Schwerpunkt der Initiative liegt auf der besseren Vereinbarkeit.
Die Vereinbarkeit betrifft Familie und landwirtschaftliche Selbstständigkeit.
Selbstständige Unternehmerinnen tragen auch während Schwangerschaft Verantwortung.
Selbstständige Unternehmerinnen tragen Verantwortung bei Geburt.
Selbstständige Unternehmerinnen tragen Verantwortung bei Familiengründung.
Sie tragen Verantwortung für Betrieb.
Sie tragen Verantwortung für Tiere.
Sie tragen Verantwortung für Beschäftigte.
Sie tragen Verantwortung für wirtschaftliche Entscheidungen.
Die Länder sagen, selbstständige Unternehmerinnen haben keinen vergleichbaren gesetzlichen Mutterschutz.
Die Länder sprechen sich deshalb für wirksamen Mutterschutz aus.
Der Mutterschutz soll selbstständige Unternehmerinnen in der Landwirtschaft schützen.
Der Schutzumfang soll vergleichbar abgesichert sein.
Die Schutzdauer soll vergleichbar abgesichert sein.
Geeignete Finanzierungsmodelle sollen geprüft werden.
Geeignete Finanzierungsmodelle sollen umgesetzt werden.
Mehr Beteiligung von Frauen in der ländlichen Entwicklung
Die Länder wollen die Beteiligung von Frauen in Gremien stärken.
Die Gremien betreffen die ländliche Entwicklung.
Die Länder sagen, dort braucht es mehr weibliche Perspektiven.
Sie nennen Entscheidungen über Förderungen.
Sie nennen Entscheidungen über regionale Entwicklung.
Sie nennen Entscheidungen über Zukunftsfragen ländlicher Räume.
Die Länder setzen sich konkret für eine Frauenquote ein.
Die Frauenquote soll bundesweit verbindlich sein.
Die Quote soll in Entscheidungsgremien der ländlichen Entwicklung gelten.
Der Bund soll zur Frühjahrs-Agrarministerkonferenz 2027 schriftlich berichten.
Die Länder nennen diesen Bericht als nächsten Schritt.
Die Initiative soll auch Hofnachfolgen betreffen.
Bei Hofnachfolgen sollen Hürden abgebaut werden.
Bei Betriebsgründungen sollen Hürden abgebaut werden.
Die Länder wollen Frauen bessere Chancen geben.
Die Länder wollen so mehr Verantwortung von Frauen ermöglichen.
Die Initiative bezieht sich auch auf die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2028.
Die Länder wollen die gezielte Förderung von Frauen nutzen.
Sie wollen Fördervoraussetzungen überprüfen.
Sie wollen Antragsverfahren überprüfen.
Sie wollen prüfen, ob Regeln Frauen unbeabsichtigt benachteiligen.
Die Länder nennen Altersgrenzen als mögliches Beispiel.
Die Länder nennen bestehende Antragsstrukturen als mögliches Beispiel.
Stimmen aus Bremen, Niedersachsen und Hamburg
Katharina Fegebank betont die Bedeutung regionaler Betriebe.
Fegebank ist Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft.
Sie sagt, Frauen seien auf vielen Höfen das Rückgrat.
Sie sagt, die Arbeit von Frauen sei oft unsichtbar.
Sie sagt, Frauen seien in Chefetagen die Ausnahme.
Sie sagt, Frauen seien bei Hofnachfolge nach wie vor die Ausnahme.
Sie sagt, Mutterschutz oder Altersvorsorge fielen durchs Raster.
Fegebank sagt, das sei nicht in Ordnung.
Miriam Staudte verweist auf Verantwortung von Frauen.
Staudte ist Landwirtschaftsministerin in Niedersachsen.
Sie nennt Verantwortung als Betriebsleiterinnen.
Sie nennt Verantwortung als Mitarbeiterinnen.
Sie nennt Verantwortung als Saisonarbeitskräfte.
Sie nennt Verantwortung als Partnerinnen.
Staudte sagt, nur wenige Frauen hätten Betriebseigentum.
Sie sagt, das betrifft bis heute wenige Frauen.
Sie sagt, die soziale Absicherung sei dadurch oft unzureichend.
Henrike Müller erklärt die Situation auf den Höfen.
Müller ist Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft in Bremen.
Sie sagt, Frauen tragen täglich Verantwortung.
Sie sagt, die Verantwortung ist oft sichtbar.
Sie sagt, die Verantwortung ist oft auch im Hintergrund.
Sie sagt, Leistungen und Interessen seien noch nicht ausreichend abgebildet.
Sie nennt Strukturen als Bereich.
Sie nennt Förderverfahren als Bereich.
Sie nennt Entscheidungsprozesse als Bereich.
Müller sagt, daran soll sich etwas ändern.
Ziel der drei Länder
Die drei Länder knüpfen an eine Debatte zur Gleichstellung an.
Sie knüpfen an Debatten