Schwetzingen verstärkt Kontrollen rund um Schulen zum neuen Schuljahr
Gemeindevollzugsdienst achtet besonders zu Bring- und Abholzeiten auf Verkehrssicherheit, vor allem an Grundschulen
Mit dem Beginn des neuen Schuljahres verstärkt die Stadt Schwetzingen die Kontrollen im Umfeld der Schulen. Der Gemeindevollzugsdienst ist bereits seit Schulbeginn unterwegs und achtet insbesondere zu den typischen Bring- und Abholzeiten auf die Verkehrssituation vor und in der Nähe der Schulen. In der kommenden Woche soll der Schwerpunkt zusätzlich auf den Schwetzinger Grundschulen liegen. Die Kontrollen erfolgen in Absprache mit dem Polizeirevier Schwetzingen.
Schwerpunkt auf Sicherheit an den Schulen
Ziel der Maßnahmen ist es, den Schulweg für jüngere Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer möglichst sicher zu gestalten und Gefahrenstellen im Schulumfeld zu vermeiden. Im Mittelpunkt stehen dabei falsch abgestellte Fahrzeuge, das Halten und Parken in Verbotsbereichen, zugeparkte Gehwege und Kreuzungsbereiche sowie Fahrzeuge, die wichtige Sichtbeziehungen beeinträchtigen. Nach Angaben der Stadt können gerade für jüngere Kinder unübersichtliche Situationen schnell zu einer Gefahr werden.
Ein besonderes Augenmerk gilt zudem der Verkehrssituation durch sogenannte „Elterntaxis“. Wenn zahlreiche Fahrzeuge innerhalb kurzer Zeit unmittelbar vor den Schulen halten, wenden oder wieder in den fließenden Verkehr einfahren, können insbesondere zu Unterrichtsbeginn und Schulschluss unübersichtliche Situationen entstehen.
Appell an Eltern und Verkehrsteilnehmende
Ordnungsamtsleiterin Yvonn Rogowski betont: „Gerade zu Beginn des neuen Schuljahres ist es wichtig, dass wir alle besonders aufmerksam sind. Unsere Kinder sollen sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen. Deshalb zeigt unser Gemeindevollzugsdienst bereits jetzt verstärkt Präsenz im Umfeld der Schulen und wird ab der kommenden Woche insbesondere die Grundschulen in den Blick nehmen. Dabei geht es uns nicht darum, möglichst viele Verwarnungen auszusprechen, sondern vor allem darum, gefährliche Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen. Ich appelliere deshalb insbesondere an die Eltern: Nehmen Sie sich beim Bringen und Abholen ein paar Minuten mehr Zeit, halten Sie die Zufahrten und Sichtbereiche vor den Schulen frei und tragen Sie damit ganz konkret zu einem sicheren Schulweg bei.“
Die Stadt Schwetzingen ruft alle Verkehrsteilnehmenden dazu auf, im Umfeld der Schulen besonders aufmerksam und rücksichtsvoll zu fahren. Wer Kinder mit dem Auto zur Schule bringt, sollte nach Möglichkeit nicht unmittelbar vor dem Schuleingang halten, sondern eine geeignete und sichere Stelle in etwas größerer Entfernung nutzen. Wenige Meter zusätzlicher Fußweg können dazu beitragen, das Verkehrsaufkommen direkt vor den Schulen deutlich zu reduzieren.
Auch die Schulwegpläne der Stadt Schwetzingen weisen darauf hin, dass Kinder möglichst zu Fuß zur Schule kommen sollten. Ist die Fahrt mit dem Auto notwendig, empfiehlt die Stadt, die Kinder in einiger Entfernung zur Schule an einer geeigneten Stelle aussteigen zu lassen. Halteverbote, Geschwindigkeitsbegrenzungen sowie die Freihaltung von Gehwegen und Sichtbereichen sind dabei unbedingt zu beachten.
Einordnung in landesweite Aktion
Die verstärkte Aufmerksamkeit zum Schuljahresbeginn ist nach Angaben der Stadt auch Teil der landesweiten Aktion „Sicherer Schulweg“ des Landes Baden-Württemberg. Mit Beginn des Schuljahres wird landesweit verstärkt für mehr Sicherheit auf den Schulwegen sensibilisiert und kontrolliert. Die Stadt Schwetzingen unterstützt dieses Ziel mit der verstärkten Präsenz des Gemeindevollzugsdienstes im Umfeld der Schulen.
Die Stadt bittet Eltern sowie alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Unterstützung und Rücksichtnahme. Ein sicherer Schulweg sei eine gemeinsame Aufgabe.
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