Schwäbisch Hall: Geschichte des „weißen Goldes“
Über die Bedeutung der Salzgewinnung – von den Kelten bis zur Reichsstadtzeit und mit Führung am 26. Juli im Museum

Die Geschichte Schwäbisch Halls ist eng mit dem Salz verbunden. Darauf verweist bereits der Ortsname „Hall“. Wie das Hällisch-Fränkische Museum mitteilt, reicht die Salzgewinnung in der Stadt bis in die Zeit der Kelten zurück, die Salz siedeten und damit Handel betrieben.
Später übernahmen die Sieder die Salzgewinnung. Sie nahmen demnach in der gesellschaftlichen Hierarchie eine hohe Stellung ein. Das Salz prägte die Entwicklung der Stadt über lange Zeit maßgeblich: Bis zum Ende der Reichsstadtzeit war das „Weiße Gold“ der wichtigste Wirtschaftsfaktor und bildete die Grundlage für den Reichtum Schwäbisch Halls.
Führung in der Salzabteilung des Museums
Am Sonntag, 26. Juli, bietet das Hällisch-Fränkische Museum in Schwäbisch Hall eine Führung in seiner Salzabteilung an. Geleitet wird sie von Dr. Herbert Kohl. Beginn ist um 14.30 Uhr.
Die Teilnahme kostet 5 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Salz bis heute Teil der Stadtkultur
Die Bedeutung der Sieder wirkt nach Angaben des Museums bis in die Gegenwart fort. Ihnen zu Ehren wird alljährlich an Pfingsten das Kuchen- und Brunnenfest gefeiert.
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