Neuer Start im Rathaus: 36 Auszubildende und Freiwilligendienstleistende in Radolfzell
Gleichzeitig werden weitere Straßen mit Tempo 30 im Lärmaktionsplan umgesetzt, während Anpassungen für das Altstadtfest erfolgen – etwa beim Wochenmarkt und bei Straßensperrungen.

Zum 1. September haben bei der Stadt Radolfzell insgesamt 36 Auszubildende und Freiwilligendienstleistende ihren neuen Abschnitt begonnen. Die Stadt bildet junge Menschen in zehn verschiedenen Ausbildungsberufen sowie in Freiwilligendiensten aus. Am ersten Tag wurden sie von Bürgermeisterin Monika Laule sowie Stefanie Hepfer und Jan Ide aus dem Team Ausbildung begrüßt. Die ersten beiden Tage verbrachten die neuen Teammitglieder gemeinsam mit den Ausbildungsbeauftragten der Stadt, um sich kennenzulernen und erste wichtige Informationen über die Stadtverwaltung zu erhalten.
Neue Auszubildende und Freiwilligendienstleistende
Die Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten beginnen Volkan Güleryüz, Angelina Kuhn, Stella-Maria Scholter und Emir Ali Özkol.
Alina Bach und Thanu Priya Jaykumar absolvieren das Einführungspraktikum zum Vorbereitungsdienst für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst im Rahmen ihres Public Management Studiums an der Hochschule Kehl.
Im Bereich der Kindererziehung starten zwei Ausbildungswege:
Das Anerkennungsjahr im Beruf des Erziehers beziehungsweise der Erzieherin beginnen Kim Degen und Chiara Glaser im Kinderhaus Bullerbü, Tizian Eschbach im Kindergarten Güttingen, Ottokar Jost in der Kita Mezgerwaidring, Annika Möhrle im Kinderhaus Böhringen sowie Daniel Moser im Kinder- und Familienzentrum Werner Messmer.
Die dreijährige praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin beginnt Alina Chupina im Kinder- und Familienzentrum Werner Messmer, Lotte Hecht und Karina Majer im Kindergarten Markelfingen sowie Julia Restle im Kinderhaus Böhringen.
Die zweijährige Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistenz beginnt Yvonne Dörr im Kindergarten Weltenbummler. Leatita Häusler startet im Programm Direkteinstieg Kita in der Kinderkrippe entdeckerkiste.
Erik Nauy beginnt seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration. Sarah Liebold startet als Kauffrau für Tourismus und Freizeit bei der Tourismus- und Stadtmarketing Radolfzell GmbH.
Auch im Schuljahr 2026/2027 will die Stadtverwaltung wieder vielen sozial Engagierten die Möglichkeit geben, einen Freiwilligendienst zu leisten.
Im Bundesfreiwilligendienst beginnen Jaden Misiak im café connect, Tizian Schaad im Lollipop sowie Josephina Adelmann und Marius Schanz im Fachbereich Kultur.
Ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren Tufiek Butt an der Sonnenrainschule, Ronja Bingger und Annika Haller an der Teggingerschule, Erza Brahaj, Timo Grömminger, Leonie Schindler und Maliah Medina Önel an der Ratoldusschule, Serina Singh im Kinderhaus Böhringen, Leif Kube im Kinderhaus Bullerbü, Vanessa Vogel im Kindergarten Markelfingen sowie Alysha Michelle Moos im Kinder- und Familienzentrum Werner Messmer.
Ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert Kiril Yurchuk in der Abteilung Umwelt, Klima, Natur.
Die Stadtverwaltung kündigt zudem an, auch für das Jahr 2027 wieder Ausbildungsplätze und Freiwilligendienste anzubieten. Die Stellenausschreibungen sind bereits online; weitere Informationen gibt es unter www.radolfzell.de/stellenangebote.
Tempo 30 in weiteren Straßen
Im Rahmen der Fortschreibung des Lärmaktionsplans wird die Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 Kilometer pro Stunde in weiteren Straßen Radolfzells umgesetzt. Ziel ist es, die Belastung durch Straßenverkehrslärm weiter zu verringern.
Vor Kurzem war das Tempolimit bereits dauerhaft für die Haselbrunnstraße und die Böhringer Straße eingeführt worden. Dort galt die Beschränkung zuvor nur in den Nachtstunden.
Nun wird Tempo 30 auch in der Friedrich-Werber-Straße auf der gesamten Länge, in der Güttinger Straße und in der Konstanzer Straße eingeführt. Die Beschilderung soll im Laufe dieser Woche angepasst werden. Die Stadtverwaltung bittet alle Autofahrerinnen und Autofahrer um Beachtung.
Verlegung des Wochenmarkts zum Altstadtfest
Wegen des Altstadtfestes am 12. September 2026 wird der Wochenmarkt auf den Untertorplatz und die angrenzenden Straßen verlegt. Die Markthändler sind dort von 7.00 bis 13.00 Uhr für ihre Kundschaft da.
Straßensperrungen zum Altstadtfest
Am Samstag, 12. September 2026, findet von 11.00 bis 23.00 Uhr das traditionelle Radolfzeller Altstadtfest in der Innenstadt statt. Dafür werden die Fußgängerzone sowie Teilbereiche der Fürstenberg- und Teggingerstraße am Samstag von 6.00 Uhr bis etwa 0.00 Uhr für den Verkehr vollständig gesperrt, bis die Straßenreinigungsarbeiten abgeschlossen sind.
An folgenden Straßeneinmündungen wird eine Vollsperrung eingerichtet:
- Seetorplatz ab Einmündung zur Friedrich-Werber-Straße
- Untertorstraße ab Einmündung Poststraße
- Forsteistraße und Platz Forsteibrunnen
- Spitalstraße ab Einmündung Seestraße
- Gerbergasse nach Zufahrt Tiefgarage
- Fürstenbergstraße ab Einmündung Teggingerstraße
- Schützenstraße ab Kreuzung Bismarckstraße/Teggingerstraße
- Teggingerstraße Höhe Yeti Sports, wobei die Zufahrt zur Tiefgarage frei bleibt
- Seestraße ab Einmündung Bahnhofstraße
- Bahnhofstraße Höhe Ecke 9
- Obertorstraße ab Einmündung Fürstenbergstraße
Für den Aufbau des Kinderflohmarktes und des Flohmarkts werden zudem Halteverbote eingerichtet: in der Fürstenbergstraße von der Teggingerstraße bis zum Luisenplatz am Samstag, 12. September 2026, von 0.00 bis 23.00 Uhr sowie in der Teggingerstraße von der Schützenstraße bis Höhe Yeti Sports am selben Tag von 6.00 bis 23.00 Uhr.
Auch am Sonntag, 13. September 2026, kommt es zu Einschränkungen. Der Marktplatz sowie der Seetorplatz sind ab 6.00 Uhr nicht befahrbar. Die Stadt bittet alle Anwohnerinnen und Anwohner, die genannten Sperrungen zu beachten und ihre Fahrzeuge rechtzeitig umzuparken.
Hinweise nach dem Sturm im Stadtwald
Der heftige Sturm am Freitag, 28. August 2026, hat im Radolfzeller Stadtwald deutliche Spuren hinterlassen. Zahlreiche Bäume sind umgestürzt, umgeknickt oder stark beschädigt worden. Bäume, die Waldwege versperren, werden nach und nach beseitigt.
Da die Aufräumarbeiten wegen der großen Menge an Schäden einige Zeit in Anspruch nehmen werden, bittet die Stadt alle Besucherinnen und Besucher um Mithilfe und erhöhte Vorsicht. Empfohlen wird, vorerst bevorzugt Waldabschnitte zu betreten, die sichtbar weniger betroffen sind, besonders auf hängende Äste und schief stehende Bäume zu achten, Gefahrenstellen weiträumig zu umgehen und Absperrungen zu beachten.
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