Jugendtreffplatz in der Güttinger Straße geplant
Radolfzell beschließt die Planung für einen frei zugänglichen Treff auf dem ehemaligen Technischen Betriebshof

Neuer Jugendtreffpunkt in der Güttinger Straße
In der Radolfzeller Innenstadt soll ein neuer Treffpunkt für Jugendliche entstehen. Geplant ist ein frei zugänglicher Platz in der Güttinger Straße 3, auf dem früheren Technischen Betriebshof. Der Ort soll gemeinsam mit der Stadtverwaltung und dem Jugendgemeinderat gestaltet werden.
Oberbürgermeister Simon Gröger betonte, die Innenstadt solle ein Ort für alle Generationen sein. Deshalb sei es wichtig, dass auch junge Menschen einen zentralen Treffpunkt hätten. Mit dem neuen Platz könnten Jugendliche selbst kreativ werden und ihre Ideen gemeinsam umsetzen.
Im Frühjahr 2026 hatten sich Mitglieder des Jugendgemeinderates, Mitarbeitende der Stadtverwaltung, Vertreterinnen und Vertreter des Gemeinderates sowie einige Jugendliche verschiedene Standorte angesehen. Ziel war es, eine offene Fläche zu finden, die nach eigenen Wünschen gestaltet werden kann und für alle frei zugänglich ist. Zuvor hatten sich 96 Jugendliche an einer Jugendbefragung beteiligt.
Bürgermeisterin Monika Laule erklärte, es sei wichtig gewesen, die Jugendlichen bei der Standortsuche mitzunehmen und ihre Sichtweise einzubeziehen. Sie seien ein integraler Bestandteil der Stadtgesellschaft, und gemeinsam sei eine gute Lösung für einen Jugendplatz gefunden worden.
Als geeigneter Standort wurde schließlich die Güttinger Straße 3 ausgewählt. Unter einem bereits vorhandenen Unterstand entsteht dort ein überdachter Treffpunkt mit Sitzgelegenheiten, Beleuchtung, Steckdosen, Bepflanzung, Lärmschutzwänden und einem mobilen WC-Modul. Der Gemeinderat hat die Planung in seiner jüngsten Sitzung am 28.07.2026 mehrheitlich beschlossen.
Im Vorfeld führte die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Jugendgemeinderat und Mitgliedern des Gemeinderates Gespräche vor Ort mit den Anwohnern, um Sorgen und Anregungen aufzunehmen und Lösungen für ein künftiges Miteinander zu suchen.
Die ersten Arbeiten laufen bereits. So werden aktuell die Leitungen für das mobile WC-Modul gespült. Die Sichtschutzwand zur angrenzenden Polizei, die von den Jugendlichen mit Graffitis gestaltet werden kann, wurde ebenso geliefert wie die Pflanzkübel für die Begrünung. Parallel dazu laufen Gespräche mit einer Fachfirma zu den Schallschutzwänden. Auch die Elektroinstallationen sollen zeitnah umgesetzt werden. Fertiggestellt werden soll der neue Jugendtreffpunkt Anfang November.
Johannes Mangold, Mitglied des Jugendgemeinderats, sagte, es sei schön zu sehen, dass aus den Ideen und den gemeinsamen Gesprächen mit der Stadt nun etwas Konkretes entstehe.
Der offene Platz soll von allen Jugendlichen genutzt werden können. Dabei gelten laut Mitteilung klare Regeln: Müll muss selbstständig entsorgt werden, es gilt das Jugendschutzgesetz, ein respektvoller Umgang miteinander sowie Nachtruhe ab 22 Uhr. Außerdem sollen die Belange der Anwohner und der Jugendlichen in einem regelmäßigen Austausch in Einklang gebracht werden.
Die offene Jugendarbeit der Abteilung Kinder und Jugend unterstützt den Jugendgemeinderat bei der Gestaltung des neuen Jugendplatzes. Für das Projekt werden 40.000 Euro zur Verfügung gestellt. Zusätzlich sollen weitere Orte für Jugendliche entstehen; für das kommende Jahr ist beispielsweise eine freie Graffitifläche am Milchwerk geplant.
Wochenmarkt mit Apfelküchle am 19.09.2026
Der Radolfzeller Wochenmarkt bietet im Herbst saisonale Produkte wie Zwetschgen, Birnen, Quitten und Kürbisse sowie Zutaten für deftige Gerichte, darunter verschiedene Kohlsorten, Fleisch, Fisch und Gewürze. Zudem gibt es wieder neue Äpfel.
Die nächste Aktion auf dem Wochenmarkt steht ganz im Zeichen der Äpfel: Am Samstag, 19.09.2026, werden am Stand des Familienbetriebs Lempp frische Apfelküchle direkt auf dem Markt zubereitet. Die Aktion läuft von 8.00 bis 12.30 Uhr. Der Stand befindet sich am Ratoldusbrunnen mit Blick Richtung Münsterturm.
Die übrigen Marktstände sind von 7.00 bis 13.00 Uhr geöffnet. An mehreren Ständen können außerdem Kaffeespezialitäten erworben werden.
Bestellungen für Streuobstbäume ab 21.09.2026 möglich
Die Abteilung Umwelt, Klima und Natur bietet in diesem Jahr wieder eine Ausgabe von Streuobstbäumen an. Das Angebot gilt in Radolfzell und allen Ortsteilen. Bestellungen sind ab dem 21.09.2026 möglich.
Die Stadt Radolfzell vermittelt seit 2009 Hochstammobstbäume an Bürgerinnen und Bürger sowie an Streuobstwiesenbesitzer in Radolfzell und den Ortsteilen, um Streuobstwiesen als artenreichen Lebensraum zu erhalten.
Bestellt werden können Apfel-, Birnen-, Zwetschgen-, Mirabellen-, Quitten- oder Kirschsorten. Die Liste aller verfügbaren Sorten und das Bestellformular sind ab Donnerstag, 17. September, auf der Homepage der Stadt Radolfzell abrufbar: https://www.radolfzell.de/streuobstbaumausgabe. Sie erhalten beides auch bei der Abteilung Umwelt, Klima und Natur.
Der Eigenanteil pro Baum inklusive Pflanzzubehör beträgt 25 Euro. Barzahlung ist nicht möglich. Die Einzelrechnung wird nach der Baumauslieferung zugesandt. Zusätzlich organisiert die Abteilung Umwelt, Klima und Natur das notwendige Zubehör für die Pflanzung, nämlich Fichtenpfähle, Bindematerial sowie Wild- und Wühlmausschutz. Für jedes Komplettpaket ist ein pauschaler Eigenanteil auf Rechnung zu zahlen.
Die Bestellungen werden vom 21. September bis 11. Oktober entgegengenommen. Bestellungen sind per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 07732 / 81-251 möglich. Wegen des begrenzten Kontingents an bezuschussten Bäumen bittet die Stadt um eine möglichst zeitnahe Bestellung. Pro Haushalt können maximal sechs Bäume bestellt werden.
Die bestellten Bäume müssen auf der Gemarkung Radolfzell gepflanzt werden und können nicht als Ersatzpflanzung im Rahmen der Baumschutzsatzung gewertet werden. Bei der Bestellung ist anzugeben, wo die Bäume gepflanzt werden sollen, also Adresse oder Flurstücknummer.
Die Ausgabe der Bäume erfolgt am Samstag, den 24. Oktober, an einem zentralen Ort in den Ortsteilen. Die jeweiligen Plätze und Abholzeiten werden in einer weiteren Pressemitteilung bekannt gegeben oder können bei der Abteilung Umwelt, Klima und Natur erfragt werden.
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