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Schulpartnerschaft zwischen Pforzheim und Mtwara startet digital

Reuchlin-Gymnasium und Shanghany Secondary School knüpfen den Austausch an – mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Im Rahmen der Klimapartnerschaft zwischen Pforzheim und Mtwara in Tansania ist im Juli ein neues Projekt gestartet: Das Reuchlin-Gymnasium in Pforzheim und die Shanghany Secondary School in Mtwara haben eine offizielle Schulpartnerschaft gegründet. Ziel ist es, den internationalen Austausch junger Menschen zu fördern und gemeinsam an Themen des Klimaschutzes zu arbeiten.

Erstes digitales Treffen der Lehrkräfte

Den Auftakt bildete ein erstes digitales Kennenlernen der Lehrkräfte beider Schulen. In dem Online-Gespräch tauschten sie sich über ihre Schulen, die jeweiligen Bildungssysteme sowie mögliche Formen der Zusammenarbeit aus. Nach Angaben der Beteiligten zeigte sich dabei auf beiden Seiten großes Interesse daran, den Dialog zwischen den Schülerinnen und Schülern zu stärken und gemeinsame Projekte zu entwickeln.

Online-Kontakte im neuen Schuljahr geplant

Im neuen Schuljahr sollen die Jugendlichen erstmals online miteinander in Kontakt treten. Im Mittelpunkt der virtuellen Begegnungen stehen das gegenseitige Kennenlernen sowie Gespräche über den Schulalltag, das Leben in Deutschland und Tansania und die Herausforderungen, die junge Menschen in ihren jeweiligen Lebensumfeldern beschäftigen.

Gemeinsame Projekte zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Darüber hinaus planen die beiden Schulen gemeinsame Aktivitäten in den Bereichen Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Als mögliche Themen werden genannt:

  • Urban Gardening
  • Abfallvermeidung
  • Recycling
  • weitere Projekte mit praktischem Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung

Unterstützt wird die Schulpartnerschaft vom Amt für Umweltschutz der Stadt Pforzheim, das die kommunale Klimapartnerschaft mit Mtwara koordiniert.

Schulen sehen Chancen für Austausch und gemeinsames Lernen

Wolfang Essich, Schulleiter des Reuchlin-Gymnasiums, betont die Bedeutung solcher Kontakte angesichts globaler Klimafragen. Junge Menschen sollten miteinander ins Gespräch kommen, voneinander lernen und gemeinsam Lösungen für die Zukunft entwickeln.

Auch Herr Ngaida, Direktor der Secondary School in Mtwara, sieht in der Partnerschaft mehr als einen reinen Austausch. Schülerinnen und Schüler könnten voneinander lernen, eigene Ideen entwickeln und diese gemeinsam umsetzen. Das stärke Problemlösungskompetenz und interkulturelles Verständnis auf beiden Seiten.

Klimapartnerschaft erhält neue Dimension

Mit der neuen Schulpartnerschaft erhält die bestehende Klimapartnerschaft zwischen Pforzheim und Mtwara nach Angaben der Stadt eine zusätzliche Dimension. Verbunden werden kommunales Engagement und Bildungsarbeit. Zugleich sollen nachhaltige Kontakte zwischen jungen Menschen in Europa und Afrika entstehen.

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