Gesundheitstag des Jobcenters Pforzheim: Fokus auf Gesundheit und Arbeit
Mit Angeboten wie Gesundheitschecks, Live-Workouts und Impfberatung im Rahmen der Kooperation von Jobcenter und Krankenkassen
Beim traditionellen Gesundheitstag des Jobcenters Pforzheim standen am 17. September Gesundheit und Arbeit im Mittelpunkt. Seit zehn Jahren arbeiten das Jobcenter der Stadt Pforzheim und die gesetzlichen Krankenkassen unter der Federführung der AOK Nordschwarzwald gemeinsam daran, die Gesundheit arbeitsloser Menschen zu fördern.
Angebote zu Bewegung, Ernährung und Entspannung
Kundinnen und Kunden des Jobcenters konnten sich beim Gesundheitstag über Angebote des Programms „teamw()rk für Gesundheit und Arbeit“ informieren. Im Fokus stand dabei, die Besucherinnen und Besucher anzuregen, selbst aktiv zu werden und die Angebote bei Live-Workouts im Bühnenprogramm auszuprobieren. Ergänzend dazu boten Interviews und Informationsstände Tipps rund um Gesundheitsförderung und Prävention.
Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, kostenfrei und unverbindlich eine Reihe von Gesundheitschecks sowie eine Impfberatung in Anspruch zu nehmen. Ziel war es, Ideen zur Stärkung der Gesundheit und zur Förderung des persönlichen Wohlbefindens zu vermitteln.
Gesundheit als Voraussetzung für den beruflichen Wiedereinstieg
Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn eröffnete den Gesundheitstag. Er betonte, dass das Jobcenter die Kundinnen und Kunden umfassend begleiten wolle und der Blick auf die Gesundheit wichtig sei, weil sie eine wesentliche Voraussetzung für den beruflichen Wiedereinstieg darstelle.
Cornelia Schatz, Leiterin des Geschäftsbereichs Prävention von der AOK Nordschwarzwald, hob hervor, dass Gesundheitsförderung allen Menschen offenstehe. Gemeinsam mit dem Jobcenter solle es Möglichkeiten geben, die es erleichtern, sich mit der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen und aktiv etwas für das Wohlbefinden zu tun. Die enge Zusammenarbeit der Kooperationspartner zeige, wie Gesundheitsförderung niedrigschwellig und alltagsnah dort angeboten werden könne, wo sie gebraucht werde.
Teil eines längeren Kooperationsprojekts
Mit dem Programm „teamw()rk für Gesundheit und Arbeit“ bauen das Jobcenter und die gesetzlichen Krankenkassen ihre Angebote in der Beratung und Betreuung arbeitsloser Menschen weiter aus. Das Programm setzt auf Vorbeugung, um Erkrankungen gar nicht erst entstehen zu lassen oder vorliegende gesundheitliche Einschränkungen so weit wie möglich abzubauen und Teilhabe am Erwerbsleben zu ermöglichen.
Das Jobcenter Pforzheim ist nach Angaben der Mitteilung einer von aktuell fünf Standorten in Baden-Württemberg. Gemeinsam mit den gesetzlichen Krankenkassen unter Federführung der AOK Nordschwarzwald arbeitet es seit 2017 in der Gesundheitsförderung für arbeitslose Menschen zusammen. Ein Kernziel ist, die Auswirkungen sozialer Benachteiligung auf die Gesundheit zu mildern, niederschwellige Zugangswege zu den Menschen zu nutzen und kassenübergreifende Angebote zu entwickeln und umzusetzen.
Im Jobcenter erfolgt eine Sensibilisierung arbeitsloser Menschen für das Thema Gesundheit; das GKV-Bündnis stellt Präventions- und Gesundheitsförderungsangebote zur freiwilligen und kostenlosen Nutzung bereit.
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