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Feuerwehr Pforzheim beteiligt sich am bundesweiten Warntag mit Sirenensignalen

Am 10. September 2026 werden um 11:00 Uhr „Bevölkerungswarnung“ und um 11:45 Uhr „Entwarnung“ getestet; Rückmeldungen sind bis 17. September 2026 möglich.

Von Redaktion Pforzheim07.09.26, 15:34

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Bundesweiter Warntag in Pforzheim10.09.26, 11:00Stadtgebiet Pforzheim

Am Donnerstag, 10. September 2026, beteiligt sich die Feuerwehr Pforzheim am sechsten bundesweiten Warntag. Um 11:00 Uhr löst die Integrierte Leitstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz Pforzheim–Enzkreis alle 45 Sirenen der Stadt aus, darunter auch 13 neue elektronische Sirenen. Getestet wird das Signal „Bevölkerungswarnung“. Um 11:45 Uhr folgt eine zweite Test-Auslösung mit dem Signal „Entwarnung“.

Datum und Ablauf des bundesweiten Warntags wurden in Abstimmung zwischen Bund und Ländern festgelegt. Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger über das Thema Warnung zu informieren und sie damit vertraut zu machen. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr.

So funktioniert die Warnung

Im Ernstfall, wenn kein Probealarm angekündigt ist, dienen Sirenensignale als Weckruf. Das Signal „Bevölkerungswarnung“ steht für „unmittelbare Gefahr“ und ist als einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören. Wer dieses Signal wahrnimmt, soll alle zur Verfügung stehenden Informationsmedien nutzen und den amtlichen Anweisungen der Stadt Pforzheim folgen. Zu den verlässlichen Informationsmedien gehören unter anderem örtliche Radiosender, die offiziellen Social-Media-Kanäle und die offizielle Homepage der Stadt Pforzheim.

Am Warntag verschickt die nationale Warnzentrale des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zeitgleich zu den Sirenen Warnmeldungen per Cell Broadcast und über Warn-Apps wie NINA, KATWARN oder BIWAPP an alle Smartphones. In Pforzheim erscheinen zusätzlich Ankündigungen in den Fahrgastinformationssystemen und auf den digitalen Stadtinformationstafeln. Lautsprecherdurchsagen sind in Pforzheim am Warntag nicht vorgesehen.

Ist die Gefahr vorüber, ertönt das Signal „Entwarnung“. Ein einminütiger Dauerton signalisiert, dass es keine akute Gefahr mehr gibt. Im Rahmen des Warntags sendet die nationale Warnzentrale des BBK auch eine Entwarnung über die Warn-Apps. Zudem erfolgt in diesem Jahr erstmals eine Entwarnung über Cell Broadcast.

Rückmeldungen zum bundesweiten Warntag nimmt das BBK bis einschließlich 17. September 2026 unter www.warntag-umfrage.de entgegen.

Warnungen für unterschiedliche Gefahrenlagen

Gewarnt wird vor vielfältigen Ereignissen. Dazu zählen Feuer, Versorgungsausfälle wie Stromausfall, Extremwetterereignisse und Naturgefahren wie Hochwasser. Auch bei Cyberangriffen, Manipulationen, Waffengewalt, Chemieunfällen, Krankheitserregern oder Radioaktivität kommen Warnungen zum Einsatz.

Sirenen als wichtiger Bestandteil des Warnmixes

Sirenen verbinden Lautstärke, hohe Reichweite und psychologische Signalwirkung und gelten deshalb als besonders wirksam. Um diese Eigenschaften im Gefahrenfall im gesamten Stadtgebiet und in allen Stadtteilen nutzen zu können, finden seit 2023 immer wieder Modernisierungsmaßnahmen am Sirenennetz Pforzheims statt.

Zuletzt wurden in den Jahren 2025 und 2026 13 elektromechanische Sirenen für rund 30.000 Euro durch elektronische Hochleistungssirenen ersetzt. Für die Maßnahme 2025/26 erhält die Stadt Unterstützung aus dem Sirenenförderprogramm des Bundes in Höhe von rund 160.000 Euro. Federführend ist das BBK gemeinsam mit den Ländern.

Im Zuge der Modernisierung kam es zuletzt vereinzelt zu Fehlauslösungen. Dabei wurde jeweils das Signal „Entwarnung“ ausgestrahlt. Damit war erkennbar, dass keine Gefahr drohte. Die Feuerwehr Pforzheim bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die diese Fehlauslösungen gemeldet und damit zur Betriebssicherheit der Sirenen beigetragen haben.

Hinweise für Krisen und Notfälle

Wer sich in ruhigen Zeiten über das richtige Verhalten in Gefahrensituationen informieren möchte, findet auf der Internetseite der Feuerwehr Pforzheim im Bereich „Informationsbroschüren“ den Flyer „Warnung und Information“ sowie weitere Broschüren zu Vorbeugung und Sicherheit unter www.feuerwehr-pforzheim.de. Die Broschüre „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ ist auf www.bbk.bund.de abrufbar.

Zusätzlich weist die Feuerwehr Pforzheim auf die Notfallmeldestellen der Stadt hin. Sie werden eingerichtet, wenn der Notruf 112 bei einem Ausfall der Telekommunikation, etwa bei einem Stromausfall, über längere Zeit nicht mehr funktioniert. Notrufe können dann an den Notfallmeldestellen mündlich abgesetzt werden. Über Funk erfolgt die Weiterleitung an die Integrierte Leitstelle, die die Hilfskräfte unverzüglich aussendet.

Informationen zu den Standorten der Notfallmeldestellen gibt es im Flyer „Stromausfall und Notfallmeldestellen“ auf der Homepage der Feuerwehr Pforzheim sowie im geografischen Informationssystem unter www.buergergis.pforzheim.de.

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Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

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