Metzingen: Stadtspaziergang zum Hitzeschutz
Mehr als 35 Teilnehmende informierten sich über umgesetzte und geplante Maßnahmen an über 20 Stationen

Rund 35 Teilnehmende haben vergangene Woche in Metzingen einen Stadtspaziergang zum Thema Hitzeschutz begleitet. Unter der Leitung von Baubürgermeister Haas stellte die Stadtverwaltung an mehr als 20 Stationen bereits umgesetzte oder geplante Maßnahmen vor, die heute oder künftig für mehr Kühlung in der Stadt sorgen sollen.
Gemeinsam mit der KlimaschutzAgentur Reutlingen und der Outletcity Metzingen zeigte die Stadt, wie Metzingen auch in Hitzesommern kühler werden kann und welche Möglichkeiten Hauseigentümer selbst haben. Auf dem Rundgang ging es unter anderem zur renaturierten Erms bei den Enzianhöfen, auf das Schwenkel-Areal mit klimaresistent begrünten Fassaden und Dächern sowie zum Wasserlauf entlang der Fußgängerzone.
Weitere Stationen waren die neu gepflanzten Pflanztröge mit Blumen und die jungen Bäume am Rand des Kelternplatzes sowie die Trinkbrunnen am Kelternplatz und am Rathaus. Nach Angaben der Stadt sind Grünflächen wichtig für angenehme und kühle Luft in dicht bebauten Gebieten. Sie wirkten außerdem der Erderwärmung entgegen, indem sie CO2 aus der Luft aufnehmen.
Ein weiterer Blickfang war der neu errichtete Klimazaun, der vom Forsthof gefertigt wurde und nun auf dem G+V-Areal steht. Die Holzlatten des Zauns zeigen den Temperaturverlauf von 1970 bis 2025 und machen den Anstieg der Durchschnittstemperatur in Metzingen anschaulich.
Die Stadt verweist darauf, dass auch künftig weitere Ideen und Maßnahmen gefragt sind, um in Hitzesommern kühle Orte zu finden. Weitere Informationen und Veranstaltungen gibt es unter www.klimaschutz-metzingen.de.
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