Trockenheit und Wärme erhöhen die Gefahr von Grünastbruch
Bei Bäumen wie Buchen, Eichen, Ahornen, Birken, Pappeln und Weiden können auch äußerlich grüne Äste plötzlich abbrechen

Die anhaltende Trockenheit und Wärme setzen den Bäumen in der Region zu und erhöhen die Gefahr von Grünastbruch. Dabei können Äste plötzlich abbrechen, obwohl sie noch grün belaubt und äußerlich gesund wirken. Fachleute bezeichnen dieses Phänomen als Grünastbruch.
Betroffen sind vor allem Buchen, Eichen, Ahorne, Birken, Pappeln und Weiden. Nach Angaben der Mitteilung verlieren die Holzzellen bei großer Trockenheit mehr Wasser, als der Baum nachliefern kann. Das Holz zieht sich zusammen und wird instabiler. Vorhandene Risse oder ein Pilzbefall können diesen Effekt zusätzlich verstärken. Belaubte Äste sind zudem schwerer und bieten dem Wind mehr Angriffsfläche, was die Bruchgefahr weiter erhöht.
Welche Äste brechen?
Bei Birken brechen meist kleinere, dünnere Äste ab. Bei Pappeln, Weiden und Platanen können auch größere Äste abbrechen, mit einem Durchmesser von 5 bis 10 Zentimetern. Besonders starke Äste mit 20 bis 25 Zentimetern Durchmesser können auf einer Länge von ein bis zwei Metern sogar der Länge nach aufplatzen.
Auch die Wasserversorgung im Baum kann gestört sein. Bei Trockenstress wird das Leiten des Wassers im Holz teilweise unterbrochen. Das schwächt den Baum zusätzlich.
Gefahr von außen nicht erkennbar
Die Mitteilung weist darauf hin, dass sich die Gefahr von außen nicht erkennen lässt. Auch ein Baum, der auf den ersten Blick gesund aussieht, kann betroffen sein. Deshalb ist bei anhaltender Trockenheit und Hitze besonders unter großen Bäumen Vorsicht geboten.
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