Stadt Gaggenau: Tempo runter zum Schulanfang

Hinweise für mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr am 14. September – speziell rund um Schulwege und Sichtbarkeit

Von Redaktion Gaggenau
Stadt Gaggenau: Tempo runter zum Schulanfang
Foto: Daniela Körner/Stadt Gaggenau).

Mit dem Beginn des neuen Schuljahres am Montag, 14. September, bittet die Stadt Gaggenau alle Verkehrsteilnehmer um besondere Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Morgens und nachmittags sind an den Werktagen wieder viele Kinder und Jugendliche auf den Straßen und Gehwegen unterwegs, darunter auch Erstklässler mit wenig Erfahrung im Straßenverkehr.

Im gesamten Stadtgebiet machen gelbe Banner und Schilder an den Ampeln mit der Aufschrift „Tempo runter, bitte! Schulanfang“ auf die jungen Verkehrsteilnehmer aufmerksam.

Hinweise für einen sicheren Schulweg

Die Stadt nennt mehrere Punkte, die dazu beitragen sollen, dass Schülerinnen und Schüler sicher zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller unterwegs sind:

Schulweg rechtzeitig üben

Eltern von Schulanfängern sollten die letzten Ferientage nutzen, um mit ihren Kindern den Schulweg einzuüben. Dabei sollte nicht der kürzeste, sondern der sicherste Weg gewählt werden. Kinder lernen so, den Verkehr aufmerksam zu beobachten, Gefahrenstellen zu erkennen und Ampeln sowie Zebrastreifen richtig zu nutzen.

Gut sichtbar unterwegs sein

Reflektierende Elemente an Kleidung und Schultaschen erhöhen die Sicherheit. Außerdem müssen Vorder- und Rücklicht am Fahrrad funktionieren. Mit Blick auf die dunklere Jahreszeit weist die Stadt darauf hin, dass es jeden Tag etwas später hell wird.

Fahrrad und Helm

Ein Fahrradhelm schützt vor schweren Verletzungen. Das Fahrrad selbst muss verkehrssicher sein.

Rücksicht im Auto

Im Umfeld von Schulen ist besondere Rücksichtnahme gefragt. Kinder können Verkehrssituationen häufig noch nicht vollständig einschätzen und reagieren manchmal spontan. Deshalb gilt: Geschwindigkeit reduzieren, bremsbereit sein und besonders an Querungsstellen, Bushaltestellen und Kreuzungen aufmerksam fahren. Auch beim Abbiegen muss auf Kinder zu Fuß und auf dem Fahrrad besonders geachtet werden.

Elterntaxis mit Abstand

Wer sein Kind mit dem Auto zur Schule bringt, trägt zu einer höheren Verkehrsdichte bei. Dadurch steigt die Gefahr für alle Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg. Wenn Autos direkt vor der Schule parken oder halten, werden Kinder für Autofahrer schlechter sichtbar und können selbst den herannahenden Verkehr schlechter erkennen. Wer auf das Auto angewiesen ist, sollte deshalb Abstand zur Schule halten und das Kind an einer geeigneten Stelle aussteigen lassen.

Genügend Zeit einplanen und Ablenkungen vermeiden

Kinder sollten sich ausreichend Zeit für den Schulweg nehmen. Handy, Kopfhörer und andere Ablenkungen bleiben auf dem Weg zur Schule am besten im Schulranzen.

Erwachsene als Vorbild

Die Stadtverwaltung bittet auch die Erwachsenen um Vorbildverhalten. Sie sollen bei Rot an der Ampel stehen bleiben und während des Straßenverkehrs nicht auf das Handy schauen.

Schieben statt fahren in Fußgängerbereichen

Das Rad- und E-Scooter-Fahren in der Fußgängerzone und im Murgpark ist verboten, ebenso auf der Flürscheimbrücke, der sogenannten Bananenbrücke. Diese Bereiche sind Fußgängern vorbehalten; Fahrzeuge müssen dort geschoben werden.

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