Baden-Baden setzt Zusammenarbeit mit dem Tierheim fort

Stadt und Tierheim im Austausch über aktuelle Herausforderungen, Vermittlung und Katzenschutz

Baden-Baden setzt Zusammenarbeit mit dem Tierheim fort
Foto: Pm

Die Stadt Baden-Baden und das Tierheim wollen ihre enge Zusammenarbeit weiter fortsetzen. Im Mittelpunkt eines Besuchs von Bürgermeister Dr. Tobias Krammerbauer standen der Austausch über die aktuelle Situation im Tierheim, die bestehenden Herausforderungen sowie die Frage, wie Stadt und Einrichtung weiterhin gemeinsam im Sinne des Tierwohls handeln können.

Krammerbauer informierte sich gemeinsam mit Vertretern des Veterinäramtes des Amts für Ordnung und Sicherheit vor Ort über die Lage. Er betonte die Bedeutung der Arbeit des Tierheims für die Stadt und hob hervor, dass es ihm wichtig gewesen sei, gemeinsam mit den Fachleuten vor Ort zuzuhören und die Situation unmittelbar zu besprechen. Stadt und Tierheim würden beim Tierwohl „an einem Strang“ ziehen und gemeinsam nach pragmatischen und tragfähigen Lösungen suchen.

Unterstützung bei der Vermittlung

Die Zusammenarbeit zeige sich nach Angaben der Stadt auch in der Praxis: Baden-Baden unterstützt das Tierheim bei der Vermittlung von Tieren über die Öffentlichkeitsarbeit und die städtischen Social-Media-Kanäle. Nach Angaben des Tierheims trage dies zu einer erfreulich hohen Vermittlungsquote bei.

Austausch über Katzenschutzverordnung

Gegenstand des Gesprächs war auch die aktuelle Situation bei den Katzen sowie die Diskussion um eine Katzenschutzverordnung. Stadt und Tierheim wollen die weitere Entwicklung gemeinsam eng beobachten und im regelmäßigen Austausch bleiben. Sollte sich die Lage verändern und sollten die gesetzlichen Voraussetzungen für weitere Maßnahmen vorliegen, will die Stadt entsprechend reagieren.

Die Vorsitzende des Tierschutzvereins, Viola Peter, erklärte, die Situation bei den Katzen sei derzeit zu bewältigen und insgesamt im Griff. Zusätzliche räumliche Möglichkeiten durch den geplanten Erweiterungsbau würden nach ihren Worten helfen, künftigen Herausforderungen besser begegnen zu können. Unabhängig von der Diskussion über eine Katzenschutzverordnung sei wichtig, dass die aktuelle Situation gemeinsam mit der Stadt gut bewältigt werde und der enge Austausch funktioniere.

Zusammenarbeit soll fortgesetzt werden

Krammerbauer stellte abschließend heraus, dass nicht in jeder Einzelfrage alle Beteiligten dieselbe Einschätzung haben müssten. Entscheidend sei, miteinander zu sprechen. Dieser direkte und vertrauensvolle Weg solle gemeinsam mit dem Tierheim fortgesetzt werden.

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