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Inflation in Deutschland steigt wieder leicht an
Inflation in Deutschland im August 2025
Im August 2025 stiegen die Preise in Deutschland um 2,2 % gegenüber dem Vorjahr.
Die Preise erhöhen sich damit leicht, nach einer ruhigeren Zeit.
Diese Zahl stammt vom Statistischen Bundesamt.
Auch ein anderer Preisindex, der harmonisierte Verbraucherpreisindex, bestätigt das.
Er zeigt ebenfalls eine Inflation von 2,2 %.
Zwischen Juli und August sind die Preise um 0,1 % gestiegen.
Wie sich die Preise verändern
Die Preise bei verschiedenen Produkten ändern sich unterschiedlich:
- Energieprodukte sind günstiger geworden.
Zum Beispiel: Kraftstoffe, Brennholz und Holzpellets kosten weniger.
- Strom und Fernwärme sind billiger, Erdgas aber teurer.
- Lebensmittel sind teilweise deutlich teurer geworden.
Besonders Obst, Zucker, Marmelade und Honig.
Auch Milchprodukte, Eier und Fleisch kosten mehr.
- Speisefette, Speiseöle und Gemüse sind billiger geworden.
- Schokolade wurde 21 % teurer.
- Olivenöl wurde sogar 22 % günstiger.
- Dienstleistungen sind teurer, zum Beispiel bei der Personenbeförderung (+11 %) und sozialen Einrichtungen (+3 %).
- Mieten stiegen um 2,1 %.
- Flugreisen ins Ausland wurden deutlich günstiger.
- Gebrauchsgüter sind etwas teurer geworden.
- Elektronik und Computer sind billiger.
Preisveränderungen im Monat August
Im Vergleich zum Juli 2025 gab es wenig Veränderungen bei Lebensmitteln (+0,1 %).
Die Preise für alkoholfreie Getränke, besonders Kaffee, stiegen weiter.
Heizöl wurde 4 % günstiger.
Kommentar vom Statistischen Bundesamt
Ruth Brand ist die Präsidentin vom Statistischen Bundesamt.
Sie sagt:
Die Inflation ist wieder stärker geworden.
Die Preise für Energie steigen nicht mehr so stark.
Aber bei Lebensmitteln und wichtigen Sachen sind die Preise hoch.
Was ist der harmonisierte Verbraucherpreisindex?
Der harmonisierte Verbraucherpreisindex vergleicht Preise in Europa.
Er wird von der Europäischen Zentralbank genutzt.
Dieser Index misst die Preisentwicklung mit speziellen Regeln.
Er unterscheidet sich von dem nationalen Verbraucherpreisindex.
Zum Beispiel: Er berücksichtigt manche Ausgaben nicht.
Sie können einen persönlichen Inflationsrechner nutzen.
Damit sehen Sie, wie sich Preise für Sie persönlich ändern.
Dieser Rechner ist auf der Webseite vom Statistischen Bundesamt.
Wo finden Sie mehr Informationen?
Mehr Daten und Infos finden Sie hier:
- GENESIS-Online-Datenbank mit detaillierten Zahlen
- Eurostat für Infos zur Inflation in Europa
- Datenportal „Konjunktur“ mit aktuellen Wirtschaftsdaten
- Echtzeit-Monitoring-Tool zur Wirtschaftsentwicklung
Wichtige Links
- Datenportal „Konjunktur“ des Statistischen Bundesamts
- GENESIS-Online-Datenbank
- Eurostat – Inflation in der Eurozone
Fazit
Die Inflation steigt leicht an.
Die Preise ändern sich unterschiedlich bei den Produkten.
Der Verbraucherpreisindex hilft Ihnen und Politikern, die Lage zu verstehen.
So können bessere Entscheidungen getroffen werden.