Bundesweiter Warntag im Landkreis Unterallgäu: Sirenentests und Warnungen per Smartphone
Am 10. September nimmt die Katastrophenschutzbehörde am Landratsamt Unterallgäu an der Übung teil; in mehreren Gemeinden werden gegen 11 Uhr Sirenen ausgelöst, um 11.45 Uhr folgt die Entwarnung.
Am 10. September beteiligt sich die Katastrophenschutzbehörde am Landratsamt Unterallgäu am bundesweiten Warntag. Dabei werden im Unterallgäu nicht nur Warnungen über das Smartphone getestet, sondern in Zusammenarbeit mit der Integrierten Leitstelle Donau-Iller und mehreren Gemeinden auch die Warnung per Sirene.
Sirenen heulen gegen 11 Uhr
Gegen 11 Uhr sollen die Sirenen in folgenden Gemeinden ausgelöst werden: Kirchhaslach, Türkheim, Wiedergeltingen, Amberg, Böhen, Hawangen, Ottobeuren, Legau, Bad Grönenbach, Egg an der Günz, Winterrieden, Lautrach, Niederrieden, Boos, Lauben, Erkheim, Markt Wald, Dirlewang, Wolfertschwenden, Eppishausen, Kirchheim, Unterauerbach, Benningen, Babenhausen und Sontheim.
In diesen Gemeinden wurden die Sirenen von der Taktisch-Technischen Betriebsstelle des Landkreises auf digitale Alarmierung umgestellt. Sie können damit nun digital aktiviert und auch zur Warnung der Bevölkerung genutzt werden. Bis vor einigen Jahren gaben die Sirenen im Unterallgäu nur den Ton zur Alarmierung der Feuerwehr aus. Dieser besteht aus drei gleichbleibenden Tönen mit jeweils zwölf Sekunden Dauer und zwölf Sekunden Pause dazwischen.
Für die Warnung der Bevölkerung wird ein auf- und abschwellender Heulton von einer Minute Dauer verwendet. Wenn dieser Ton ertönt, soll die Bevölkerung auf Durchsagen im Rundfunk achten. Am Warntag soll dieser Heulton gegen 11 Uhr zu hören sein. Um 11.45 Uhr soll ein einminütiger Dauerton Entwarnung geben.
96 Sirenen werden getestet
In den genannten Gemeinden werden insgesamt 96 Sirenen getestet. Mit der Umrüstung dieser Anlagen ist im Unterallgäu die Hälfte aller Sirenen auf die digitale Alarmierung umgestellt. Weitere Umrüstungen sind in vielen Kommunen geplant. Städte und Gemeinden können für die Umrüstung oder die Errichtung neuer Anlagen eine staatliche Förderung beantragen.
Gewarnt werden kann neben Sirenen auch mit Lautsprecherwagen. Der bundesweite Warntag findet jährlich am zweiten Donnerstag im September statt und dient der Erprobung der verschiedenen Warnsysteme.
Online-Umfrage
Nach dem Warntag kann jeder dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ein Feedback geben. Die Umfrage ist unter www.warntag-umfrage.de erreichbar.
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