Artenschutzmaßnahmen am Geh- und Radweg zwischen Burgstall und Erbstetten
Reptilienschutzzäune, Umsetzung in Ersatzlebensräume und ökologische Baubegleitung während der Bauarbeiten an der K1906

Im Vorfeld des Ausbaus des straßenbegleitenden Geh- und Radwegs zwischen Burgstall und Erbstetten sowie der Sanierung der Fahrbahndecke der K1906 haben die vorbereitenden Artenschutzmaßnahmen begonnen. Entlang der Strecke wurden im Rahmen der Radwegeplanung in einzelnen Bereichen Zauneidechsen entdeckt.
Die besonders geschützte Art darf durch die anstehenden Bauarbeiten nicht beeinträchtigt werden. Deshalb wurden Reptilienschutzzäune errichtet. Soweit erforderlich, werden die Tiere durch qualifiziertes Fachpersonal abgefangen und in geeignete, zuvor hergerichtete Ersatzlebensräume umgesetzt.
Für diese Ersatzlebensräume wurde in unmittelbarer Nähe eine Fläche gezielt für Zauneidechsen aufgewertet. Dort werden unter anderem Stein- und Sandhaufen, Wurzelstockstrukturen sowie Ast- und Reisighaufen angelegt. Diese Kleinstrukturen sollen wichtige Sonnenplätze, Versteckmöglichkeiten sowie geeignete Bereiche zur Eiablage und Überwinterung schaffen.
Die Umsetzung der Maßnahmen wird durch eine ökologische Baubegleitung fachlich überwacht. Die Reptilienschutzzäune bleiben während der gesamten Bauzeit funktionsfähig, damit keine Tiere in das Baufeld zurückwandern können. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden sie wieder vollständig zurückgebaut.
Die Artenschutzmaßnahmen sind nach Angaben der Kreisverwaltung ein notwendiger Bestandteil der Bauvorbereitung und sollen zum Schutz der heimischen Tierwelt beitragen.
Der Ausbau des Geh- und Radweges und die Fahrbahndeckensanierung der Kreisstraße sollen Ende Oktober starten. Die Fertigstellung der Maßnahme ist für Ende April 2027 vorgesehen. Während der Bauzeit wird es zu Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmenden kommen. Über die endgültige Verkehrsführung und mögliche Einschränkungen will die Kreisverwaltung rechtzeitig informieren, sobald diese abschließend abgestimmt sind.
Die Kreisverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
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