Informations- und Diskussionsabend zu „Selbstbestimmt sterben!?“ und assistiertem Suizid
kefb und Kreis Olpe laden zum Austausch mit Theologe Steffen Beringhoff ein
Im Rahmen der diesjährigen Thementage Demenz laden die Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Südwestfalen (kefb) und der Kreis Olpe zu einem Informations- und Diskussionsabend mit dem Titel „Selbstbestimmt sterben!? – Frage nach dem Umgang mit assistiertem Suizid“ ein. Die Veranstaltung widmet sich einer der sensibelsten ethischen Fragen unserer Zeit und richtet sich an alle, die sich mit dem Thema auseinandersetzen möchten.
Referent ist der Theologe Steffen Beringhoff. Ausgangspunkt seines Vortrags ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2020, das das Recht auf selbstbestimmtes Sterben gestärkt und die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Suizidassistenz grundlegend verändert hat. Im Vortrag sollen zunächst die zentralen Begriffe rund um Sterbehilfe und assistierten Suizid verständlich erläutert und voneinander abgegrenzt werden. Außerdem gibt Beringhoff einen Überblick über die Entwicklung der Suizidassistenz in Deutschland und ordnet die aktuelle Debatte aus theologischer und ethischer Perspektive ein. Mit den Teilnehmenden sollen unterschiedliche Haltungen und mögliche Umgangsweisen reflektiert und diskutiert werden.
Die Veranstalter wollen damit Orientierung in einer komplexen Debatte geben und Raum für einen respektvollen Austausch über verschiedene Sichtweisen schaffen.
Termin und Ort
Der Abend findet am Montag, 14. September, von 17 bis 18.30 Uhr in der kefb-Geschäftsstelle Olpe, Bruchstraße 53, statt.
Anmeldung und weitere Informationen
Eine Anmeldung ist unter https://shorturl.at/O2I8S möglich. Weitere Informationen zur gesamten Reihe der Thementage Demenz sind unter www.kefb.de über das Stichwort „Demenz“ erhältlich.
Die barrierearme Bildungsreihe Thementage Demenz findet rund um den Welt-Alzheimertag statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Demenz – (k)eine Frage des Alters“. Sie richtet sich an Menschen mit Demenz, Angehörige, freiwillig Engagierte sowie beruflich Pflegende.
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