E-StraMot im Straßenbetriebsdienst: Pilottest im Landkreis Lörrach

Die Straßenmeisterei Kandern-Wollbach setzt seit Sommer 2026 erstmals einen elektrisch betriebenen Streckenwartungswagen ein; das Pilotprojekt wird über „BW-e-Nutzfahrzeuge“ mit 4.000 Euro gefördert und bleibt zunächst mit einer dieselbetriebenen Reserve kombiniert.

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Foto: loerrach-landkreis.de

Die Straßenmeisterei Kandern-Wollbach setzt seit Sommer 2026 erstmals einen elektrisch betriebenen Streckenwartungswagen ein. Mit dem sogenannten E-StraMot testet der Landkreis Lörrach in einem Pilotprojekt, wie sich ein E-Nutzfahrzeug im Straßenbetriebsdienst bewährt und in welchen weiteren Bereichen E-Fahrzeuge eingesetzt werden können. Das Projekt wird über das Programm „BW-e-Nutzfahrzeuge“ mit 4.000 Euro gefördert.

StraMots, also motorisierte Straßenwärterfahrzeuge, gehören zu den zentralen Arbeitsfahrzeugen der Straßenmeistereien. Sie kontrollieren das Straßennetz, warten Verkehrszeichen, sichern Gefahrenstellen ab und ziehen einen bis zu zwei Tonnen schweren Ölspuranhänger.

Bei dem neuen Fahrzeug in Kandern-Wollbach handelt es sich um einen Fiat E-Ducato in Kastenwagenausführung. Er verfügt über eine Reichweite von rund 400 Kilometern und erfüllt nach Angaben des Landkreises die Anforderungen für Kontrollfahrten, Materialtransporte und die 24-Stunden-Rufbereitschaft. Der bisher dieselbetriebene StraMot bleibt zunächst als Reserve im Fuhrpark, um die Einsatzfähigkeit jederzeit zu sichern.

Nach Angaben des Landratsamts trägt das E-Fahrzeug dazu bei, die Emissionen des Fuhrparks zu verringern. Derzeit stammen rund 18 Prozent der Gesamtemissionen der Verwaltung von Nutzfahrzeugen. Zudem verursacht das elektrisch betriebene Fahrzeug weniger Lärm und stößt weniger Abgase aus, was die Belastung für Mitarbeitende des Straßenbetriebsdiensts und für Anwohnerinnen und Anwohner in Ortschaften senken soll.

Auch wirtschaftlich erwartet der Landkreis Vorteile: Nach Berechnungen des Landratsamts fallen die Energie- und Wartungskosten über einen Zeitraum von zehn Jahren im Vergleich zu einem konventionellen Fahrzeug um mehr als 20.000 Euro geringer aus.

Als Bildunterschrift nennt die Mitteilung: Das neue E-Nutzfahrzeug „E-StraMot“ der Straßenmeisterei Kandern-Wollbach.

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