Landrat Klaus Peter Schellhaas nimmt vorerst keine Präsenztermine wahr
Gesundheitliche Probleme am Universitätsklinikum Heidelberg: medizinischer Eingriff, ärztliche Behandlung und weiterer Genesungsverlauf

Landrat Klaus Peter Schellhaas nimmt im laufenden Jahr keine Präsenztermine mehr wahr. Wie der Landkreis Darmstadt-Dieburg mitteilt, muss sich Schellhaas am Universitätsklinikum Heidelberg einem medizinischen Eingriff unterziehen. Im Anschluss ist nach einer Erholungspause eine Reha vorgesehen.
Schellhaas befindet sich seit Mitte Juni wegen gesundheitlicher Probleme in ärztlicher Behandlung. Nach Angaben des Landrats haben umfangreiche Untersuchungen inzwischen zu einer eindeutigen Diagnose geführt. Demnach wurde ein Keim in der Lunge festgestellt, der einen Abszess verursacht hat. Mediziner bezeichnen dies als atypische Tuberkulose. Der Keim sei nicht ansteckend. Vermutet werde, dass Schellhaas den Erreger bereits seit längerer Zeit unbemerkt in sich getragen habe.
Im nächsten Behandlungsschritt soll der Abszess operativ entfernt werden. Ob und wann Schellhaas im Herbst wieder einzelne interne Aufgaben übernehmen kann, hängt vom weiteren Genesungsverlauf ab. Fest steht nach Angaben des Landrats, dass er bis zum Jahresende keine Präsenztermine mehr wahrnehmen wird.
Schellhaas erklärte, die vergangenen Wochen seien von vielen Untersuchungen und Unsicherheit geprägt gewesen. Er sei erleichtert, nun eine eindeutige Diagnose zu haben und zu wissen, wie die Erkrankung behandelt werden könne. Außerdem sagte er, dass sich der Verdacht auf eine Krebserkrankung nicht bestätigt habe. Nach eigener Darstellung fühlt er sich am Universitätsklinikum Heidelberg sehr gut versorgt und vertraut den behandelnden Ärztinnen und Ärzten.
Der Landrat betonte zudem, für ihn habe die Genesung Vorrang. Zugleich sei ihm wichtig, offen über den Grund seiner Abwesenheit zu informieren. Er dankte für die Unterstützung und die verlässliche Übernahme seiner Aufgaben in dieser Zeit.
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