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Tarifrunde für deutsche Seehäfen: Beschäftigte lehnen Arbeitgeberangebot ab

Von Herold Politik1 Min. Lesezeit

In der Tarifrunde für deutsche Seehäfen lehnten Beschäftigte das Arbeitgeberangebot ab.

Die Beschäftigten lehnten das Angebot nach einer einwöchigen Rückkopplung ab.

Die Ablehnung fiel nach Angaben der Gewerkschaft mit großer Mehrheit aus.

Mehr als 6.100 Beschäftigte nahmen an der Befragung von ver.di teil.

Die Befragung endete am Freitagmorgen.

Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di teilte diese Ergebnisse mit.

Am Freitagnachmittag beschloss die Bundestarifkommission das weitere Vorgehen.

Die Bundestarifkommission traf die Entscheidung auf Grundlage der Befragung.

ver.di erklärte, die Befragten hielten das Angebot für nicht ausreichend.

Das Angebot kam vom Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe.

Die Verhandlungsführerin Sylvi Krisch sprach gemeinsam mit Francisca Bier.

Krisch und Bier sagten, die Haltung der Kolleginnen und Kollegen sei deutlich.

Die Beschäftigten wollten ein klar verbessertes Angebot sehen.

Die Beschäftigten wollten dafür Druck machen.

Dafür wollten sie laut Aussage auch Streiks einsetzen.

Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe bot Lohnerhöhungen von 5,1 Prozent an.

Die Lohnerhöhungen sollten für rund 11.000 Beschäftigte gelten.

Das betraf Beschäftigte in Hamburg, Bremen und Bremerhaven.

Es betraf auch Beschäftigte in Emden, Brake und Wilhelmshaven.

Der ZDS bot zusätzlich ein um 300 Euro höheres Urlaubsgeld an.

Der ZDS bot außerdem eine Erhöhung der A-Pauschale an.

Die Erhöhung der A-Pauschale sollte 460 Euro betragen.

Der ZDS nannte als Laufzeit 19 Monate.

ver.di kritisierte vor allem die lange Laufzeit.

ver.di sagte, gefordert seien zwölf Monate.

ver.di bezog sich dabei auf den bisherigen Branchenstandard.

ver.di kritisierte auch das erhöhte Urlaubsgeld.

ver.di sagte, das Urlaubsgeld werde nur einmal pro Jahr fällig.

ver.di sagte, das unterstütze die unteren Entgeltgruppen zu wenig.

ver.di forderte stattdessen eine Gesamtforderung von 8,2 Prozent mehr.

ver.di forderte außerdem mindestens 2,50 Euro mehr pro Stunde.

ver.di sagte, die Beschäftigten wollten eine spürbare Erhöhung pro Monat.

Die Erhöhung sollte besonders die unteren Lohngruppen betreffen.

Ein dritter Verhandlungstermin steht derzeit nicht fest.

ver.di erklärte, man wolle möglichst rasch weiterverhandeln.

ver.di sagte, man wolle auf ein Signal der Arbeitgeber warten.

ver.di machte zugleich deutlich, dass Warnstreiks ab der kommenden Woche möglich sind.

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