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Neues Angebot in der Tarifrunde der Seehäfen

Von Herold Politik2 Min. Lesezeit

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di startet nach einem neuen Arbeitgeberangebot erneut Gespräche.

In der Tarifrunde für 11.000 Beschäftigte in deutschen Seehäfen legten die Arbeitgeber vor.

Ein 24-stündiger Warnstreik führte zuvor zu einem dritten Verhandlungstermin.

Der dritte Verhandlungstermin endete am Dienstagabend in Hamburg.

Die Verhandlungstage dauerten zwei Tage.

Am Mittwoch erklärten ver.di-Verhandlungsführerin Sylvi Krisch und Francisca Bier die Ergebnisse.

Krisch sagte, die Arbeitgeber hätten sich bewegt.

Das neue Angebot habe sich in Richtung der Forderungen verändert.

ver.di startet deshalb eine neue Phase der Rückkopplung.

Die Beschäftigten sollen über das weitere Vorgehen entscheiden.

Betroffene Häfen und Inhalte des neuen Angebots

Das Angebot betrifft Hafenbeschäftigte in Hamburg, Bremen und Bremerhaven.

Es betrifft auch Beschäftigte in Emden, Brake und Wilhelmshaven.

Nach Angaben von ver.di bot der ZDS erneut höhere Stundenlöhne an.

Der ZDS nannte 5,1 Prozent höhere Stundenlöhne.

Die höheren Stundenlöhne sollen rückwirkend ab dem 1. August 2026 gelten.

Neu im Angebot ist eine Mindesterhöhung von 1,20 Euro pro Stunde.

Die Mindesterhöhung soll besonders die unteren Lohngruppen stützen.

Das Angebot sieht vor, dass das Urlaubsgeld für alle steigt.

Das Urlaubsgeld soll um 150 Euro steigen.

Für Beschäftigte in umsatzstarken Containerbetrieben, den sogenannten A-Betrieben.

Es soll eine Jahrespauschale geben.

Die Jahrespauschale soll ab dem 1. Januar 2027 um 616 Euro steigen.

Dann soll die Jahrespauschale insgesamt 5.000 Euro betragen.

Die Laufzeit soll nach dem Angebot 18 Monate betragen.

Damit soll die Laufzeit einen Monat kürzer sein als im vorherigen Angebot.

Bewertung durch die Arbeitgeber und weitere Schritte

Die Verhandlungsführung der Arbeitgeberseite bezeichnete das Paket als nicht mehr veränderbar.

Die Arbeitgeberseite nannte dies ein nicht mehr veränderbares Gesamtpaket.

Krisch berichtete, der ZDS habe die Laufzeit von zwölf Monaten ausgeschlossen.

Der ZDS schloss dies aus.

Das gilt, wenn zugleich die Mindesterhöhung für die unteren Lohngruppen umgesetzt werden soll.

Krisch sagte, ver.di habe einen Mindestbetrag im Angebot erreicht.

Krisch sagte auch, in den Hafenbetrieben solle künftig kein Stundenlohn unter 20 Euro liegen.

Danach sollen die Beschäftigten das Angebot diskutieren.

Die Beschäftigten sollen sich eine Meinung bilden.

Zeitplan bis zur Entscheidung in der Tarifkommission

Nach Angaben von ver.di läuft die Rückkopplung bis zum Montagmorgen, 31. August 2026.

Anschließend berät und entscheidet die ver.di-Bundestarifkommission über Annahme oder Ablehnung.

Die ver.di-Bundestarifkommission entscheidet nach dem Ende der Rückkopplung.

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