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Regierung hebt Wachstumsprognose für 2026 auf 1,3 Prozent

Die Bundesregierung erwartet, dass die deutsche Wirtschaft 2026 um 1,3 Prozent wächst. Im Frühjahr hatte sie noch mit 0,5 Prozent gerechnet. Das Wirtschaftsministerium veröffentlichte die neue Einschätzung am 8. Oktober. Für 2027 steigt die Erwartung von 0,9 auf 1,1 Prozent.
Warum die Regierung mehr Wachstum erwartet
Laut Wirtschaftsministerium helfen vor allem Warenverkäufe ins Ausland, staatliche Investitionen und höhere Ausgaben für die Verteidigung. Bei Investitionen wird Geld eingesetzt, um etwas aufzubauen oder zu verbessern. Laut Ministerium hat die Wirtschaft die Belastungen durch den Iran-Krieg und teurere Energie besser bewältigt als zunächst erwartet.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche sieht in der Erholung ein gutes Zeichen. Sie hält weitere Veränderungen für nötig und die wirtschaftliche Lage weiterhin für anfällig.
Die Zahlen sind Erwartungen
Eine Konjunkturprognose schätzt, wie sich die gesamte Wirtschaftsleistung entwickeln könnte. Damit ist gemeint, wie viel eine Wirtschaft insgesamt an Waren und Dienstleistungen erzeugt. Das Ergebnis für das ganze Jahr steht noch nicht fest.
Laut Ministerium hängt die Erwartung wesentlich davon ab, wie die Konflikte im Nahen Osten und in der Ukraine weiter verlaufen. Eine Entspannung und niedrigere Energiepreise könnten die Erholung unterstützen.