Polizei sucht Tankstellenräuber: Hinweise zu mehreren möglichen Taten
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach einem etwa 20-Jährigen

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg fahndet nach einem noch unbekannten Tankstellenräuber und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Nach bisherigen Ermittlungen und einem Abgleich der Bilder von Videoüberwachungsanlagen geht die Polizei davon aus, dass es sich bei mehreren Taten in Ludwigsburg, Gerlingen, Esslingen und Fellbach um denselben Täter handelt.
Vier Taten in vier Städten
Der Tatverdächtige betrat am 17. April 2026 kurz vor Mitternacht eine Tankstelle in der Marbacher Straße in Ludwigsburg. Er bedrohte den Tankstellenmitarbeiter mit einem Messer, forderte Bargeld und flüchtete zu Fuß, nachdem er mehrere hundert Euro erhalten hatte.
In den Folgetagen trat mutmaßlich derselbe Täter erneut auf. Am 18. April 2026 erbeutete er nach gleicher Vorgehensweise in der Obertürkheimer Straße in Esslingen mehrere hundert Euro. Am 19. April 2026 versuchte er, eine Tankstelle in der Weilimdorfer Straße in Gerlingen zu überfallen. Dort floh er jedoch ohne Beute, nachdem die Kassiererin die Herausgabe von Geld verweigert hatte. Am 20. April 2026 schlug er in Fellbach erneut zu und erbeutete wieder mehrere hundert Euro.
Beschreibung des Gesuchten
Der Täter wird auf etwa 20 Jahre geschätzt, soll etwa 180 Zentimeter groß und schlank sein. Bei allen Taten war er mit einer schwarzen Jogginghose, einer schwarzen Daunenjacke und weißen Sneakern bekleidet. Zudem war er mit Kapuze und Schal maskiert. Zu erkennen waren außerdem dunkle, buschige Augenbrauen.
Fahndung und Hinweise
Die polizeiliche Fahndung mit Aufnahmen der Überwachungskameras wurde auf dem Fahndungsportal der Polizei Baden-Württemberg eingestellt und ist unter https://fahndung.polizei-bw.de/tracing/ludwigsburg-gerlingen-fellbach-esslingen-tankstellenueberfaelle/ abrufbar.
Zeugen, die Angaben zu den Taten oder dem noch unbekannten Tatverdächtigen machen können, sollen sich unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an [email protected] bei der Polizei melden.
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